Krank: Typ eröffnet falschen Strip-Club, um Sex zu haben

Nun wurde er wegen Vergewaltigung angeklagt.

Krank: Typ eröffnet falschen Strip-Club, um Sex zu haben: Nun wurde er wegen Vergewaltigung angeklagt.
Quelle: Kristina Kokhanova/Shutterstock

München ist neben dem Oktoberfest auch für sein ausschweifendes Nachtleben bekannt. Clubs wie das legendäre P1 sind auch weit über den Weißwurstäquator weltberühmt. Und natürlich gibt es auch in der bayerischen Landeshauptstadt jede Menge Strip-Clubs und andere erotische Etablissements. Von diesen Vorzügen wollte auch ein 38-Jähriger profitieren und eröffnete seinen eigenen Laden. Doch dann sollte alles ganz anders kommen.

Laut Tag24 hatte der Münchener Frauen mit scheinbar lukrativen Jobangeboten angelockt. Denn der Strip-Club war nur Tarnung und genauso falsch wie die von ihm versprochenen Arbeitsplätze. Tatsächlich lockte er ahnungslose Frauen an, um mit ihnen Sex zu haben. Nun steht er vor Gericht und zwar nicht alleine. Auch seine 36-jährige Lebensgefährtin ist angeklagt. Den beiden wird neben Betrug auch sexuelle Nötigung und Vergewaltigung vorgeworfen. Das Paar hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft Anfang 2018 über Stellenanzeigen Mitarbeiter für den fiktiven Club gesucht.

Von einer baldigen Eröffnung war sogar die Rede und gleich mehrere Damen wurden mit falschen Verträgen hinters Licht geführt. Sie sollten sich für ihren neuen Job leicht bekleidet fotografieren lassen und sogar im Haushalt der beiden Angeklagten arbeiten. Doch es kam sogar noch schlimmer, denn in den Räumlichkeiten wurden sogar zwei Pornos gedreht, wie es in der Anklage heißt. Und auch bei sogenannten Sicherheitstrainings wurden die Damen sexuell vom Chef belästigt. Gleichzeitig wurde versprochenes Geld nie bezahlt.

Im Prozess gegen das Betrügerpaar tritt auch eines der Opfer als Nebenklägerin auf. Der 38-Jährige gab überraschenderweise alles zu und behauptete, dass sexuelle Handlungen einvernehmlich geschehen seien. Der Club sei allein seine Idee gewesen und bis zuletzt hatte seine Partnerin an dessen Echtheit geglaubt. „Ich wollte ihr mit der Scheinwelt neue Lebensfreude geben“, erklärt er. Sie sei zwar immer wieder stutzig geworden, erklärt die 36-Jährige, doch habe ihrem Freund letztendlich aber „blind vertraut“.

Foto: Kristina Kokhanova/Shutterstock

 

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