Kranke Online-Challenge stiftet Teenager dazu an, ein Verbrechen vorzutäuschen

Die „48-Hours-Challenge“ ist einfach nur furchtbar.

Kranke Online-Challenge stiftet Teenager dazu an, ein Verbrechen vorzutäuschen: Die „48-Hours-Challenge“ ist einfach nur furchtbar.
Quelle: Drop of Light / shutterstock.com

Die kleine Leah aus der englischen Stadt Hall ist erst elf Jahre alt und verschwand laut Daily Mail letzte Woche spurlos. 48 Stunden später tauchte sie zusammen mit ihrer zwölfjährigen Freundin unversehrt wieder auf – die beiden hatten sich offenbar aktiv vor ihren Familien versteckt. Der Grund dafür könnte eine neue, perverse Facebook-Challenge sein.

Auf die Frage hin, warum sie denn von zu Hause abgehauen sei, sagte Leah nicht viel. Angeblich hat sie sich ohne groß darüber nachzudenken ihrer Freundin angeschlossen. Die Eltern des Mädchens vermuten jetzt allerdings, dass ihre Tochter an einer neuen, kranken Facebook-Challenge namens „48 hours“ teilgenommen hat.

Dabei geht es darum, die Familie für zwei Tage zu verlassen, ohne ein Lebenszeichen von sich zu geben. Ziel ist es, in der Zeit des Verschwindens möglichst oft auf Social-Media-Kanälen erwähnt zu werden. Zum Beispiel, wenn besorgte Eltern die Facebook-Freunde ihrer Kinder um Hilfe bei der Suche bitten. Auf diese Weise sammeln die verschwundenen Jugendlichen Punkte, und wer am Ende die meisten zusammen hat, gewinnt. Das ist einfach nur furchtbar. Was die armen Familien in dieser Phase durchmachen müssen, kann man sich vorstellen.

Wer oder was die grausame „48-Hour-Challenge“ ins Leben gerufen hat ist unklar. Wie das Magazin Metro.uk berichtet, äußerte Facebook sich dennoch dazu: „Die Sicherheit junger Menschen in unserem Netzwerk ist eine große Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen. Wir werden die Verbindung zwischen Facebook und dieser Challenge schnellstmöglich untersuchen, um sicherzustellen, dass wir eingreifen können“.

Da kann man nur hoffen, dass die Untersuchungen schnell vorangehen und nicht noch mehr Eltern um das Leben ihrer dummen Teenager bangen müssen, weil die sich einen üblen „Scherz“ erlauben.

Foto: Drop of Light / shutterstock.com

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