Krass: Basti erzählt vom dreistesten Date seines Lebens

Aber er hat die Situation genial gelöst!

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Krass: Basti erzählt vom dreistesten Date seines Lebens: Aber er hat die Situation genial gelöst!
Quelle: PayPal

Seit die Online Dating-Ära angebrochen ist, gehören erste Dates quasi zum Tagesgeschäft vieler Singles. Zumindest ist das bei dem 24-jährigen Basti der Fall. Er verbringt seine Samstagabende öfter mit Mädels, die er über Datingportale kennengelernt hat. Entsprechend sind ihm da schon ein paar kuriose Situationen untergekommen. Aber so etwas Verrücktes wie mit Maria* letzte Woche ist selbst dem Dating-Profi noch nie passiert. Er hat uns seine abgefahrene Story erzählt.

„Nachdem wir ein paar Tage hin und her geschrieben haben, kam es dann zu unserem ersten Treffen im echten Leben. Maria hat mir erzählt, dass sie total auf Sushi steht, deshalb wollte ich mit ihr zum Japaner gehen.

Eine Stunde vor unserem Date schrieb sie mir dann aber ganz aufgeregt, dass der Geldautomat ihre EC-Karte eingezogen habe und ob wir uns trotzdem treffen sollten. Ich war schon komplett fertig und hatte mich innerlich darauf eingestellt, sie gleich zu sehen, deshalb sagte ich ihr, dass das kein Problem sei.

Als wir dann im Restaurant saßen, war ich schon kurz überrascht, als sie ihre Bestellung aufgab: fünf verschiedene Sushi-Varianten, einen Algensalat, Scampi-Spieße, das Lachs-Süppchen und ein Thunfisch-Steak. Also wenn ich keine Kohle dabei gehabt hätte, dann wäre ich da etwas vorsichtiger gewesen.

Irgendwie hat sich auch einfach kein richtiges Gespräch entwickelt, was vielleicht daran lag, dass Maria die ganze Zeit auf ihr Handy geglotzt hat. So langsam bin ich echt sauer geworden. Vor allem, nachdem sie sich den zweiten superteuren Cocktail bestellt und meinen Gesprächsversuch komplett abgeblockt hat.

Als der Kellner sie sehr offensichtlich angeflirtet hat, ist sie komplett darauf eingestiegen und hat jedes Mal mit ihm rumgescherzt, wenn er an unserem Tisch vorbeigeschlendert kam.

Irgendwann kam mir die ganze Situation so absurd vor, dass mir ein Gedanke kam: Ist sie vielleicht nur darauf aus, dass ich ihr teures Dinner bezahle?! Die Nummer mit der EC-Karte kam mir gleich so komisch vor.  

Als sie sich dann einen dicken fetten Nachtisch kommen ließ, war ich kurz vor einem Wutausbruch. Spätestens als sie mir mit ihrem Mund voller Eis zunuschelte, dass ein zweites Treffen wahrscheinlich keinen Sinn mache, wusste ich: „Die Dame verarscht dich doch komplett.“ Verdammter Mist. Und ich hatte ihr noch gesagt, dass die nicht vorhandene EC-Karte kein Problem sei.

Resigniert zückte ich mein Portemonnaie und zahlte den teuren Spaß. Und in genau diesem Moment fiel mir ein, dass es für solche Fälle die perfekte Lösung gibt. Gott sei Dank!

Als sie sich gerade ihre Jacke schnappen und abdampfen wollte, fragte ich ganz unschuldig: „Du hast doch bestimmt PayPal, oder?“ „Ja sicher!“ war ihre knappe Antwort.

Perfekt. „Dann kannst du mir das Sushi-Geld ja direkt mit deinem Handy überweisen. Ich gebe dir jetzt meine PayPal-Mailadresse und du schickst mir direkt die 70 Euro fürs Essen rüber.“

Völlig entgeistert starrte sie mich über den Tisch hinweg an. Tja, da blieb ihr wohl nichts anderes übrig. Also zückte sie ihr Handy, tippte meine Adresse in ihrem PayPal-Konto ein und sofort nachdem sie auf „Senden“ geklickt hatte, war das Geld auf meinem Konto und das schreckliche Date vorbei."

*Name von der Redaktion geändert

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Foto: PayPal 

 

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