Krass: „Handy-Nacken“ durch WhatsApp, Facebook & Co.

So krank macht euch euer Smartphone!

Krass: „Handy-Nacken“ durch WhatsApp, Facebook & Co.: So krank macht euch euer Smartphone!

Wenn ihr diesen Artikel auf eurem Smartphone lest, schadet ihr wahrscheinlich gerade eurer Gesundheit. Doch nicht etwa unsichtbare Handystrahlungen oder Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr sind schuld daran. Ein Forscher fand nun heraus, dass Texten, Liken und Posten am Smartphone der Wirbelsäule schwer schaden können. Leidet ihr auch schon an einem „Handy-Nacken“?

Der menschliche Kopf wiegt rund sechs Kilogramm – egal wie sehr oder wenig man sein Hirn nutzt. Sobald ihr euren Hals nach vorne beugt, vergrößert sich das Gewicht, das auf eurer Halswirbelsäule lastet. So werden aus den wenigen Kilos je nach Grad der Beugung bis zu 27 Kilogramm

Könnt ihr euch vorstellen den ganzen Tag einen Zweitklässler auf euren Schultern zu tragen? Genau das tut ihr eurer Wirbelsäule aber an, wenn ihr mehrere Stunden täglich sprichwörtlich über eurem Handy hängt. US-amerikanische Wissenschaftler nennen des Phänomen „text neck“. Was lustig klingt, ist allerdings ernst. Eine dauerhafte schlechte Haltung kann zu frühzeitigen Verschleißerscheinungen, Verkrümmungen und sogar Operationen führen. 

Der New Yorker Arzt Kenneth Hansranj, der die Studie durchführte, spricht gegenüber der Washington Post von einer Epidemie. Man müsse sich bloß umschauen: Jeder beugt ständig sich über sein Smartphone. Durchschnittliche verbringen Menschen rund zwei bis vier Stunden täglich an ihrem Handy. Auf das Jahr gerechnet belasten wir unsere Wirbelsäule bis zu 1.400 Stunden mit einem Gewicht von bis zu 27 Kilogramm. Bei Jugendlichen im Schulalter können es sogar bis zu 5.000 Stunden werden. 

Mediziner befürchten, dass demnächst auch junge Menschen vermehrt Probleme mit ihrer Wirbelsäule haben werden. Neben Muskelentzündungen und Bandscheibenvorfällen kann der „Handy-Nacken“ auch Kopfschmerzen, Depressionen und Herzkrankheiten fördern sowie die Leistung der Lungen beeinflussen.

Um nicht schon mit 20 nach einer barrierefreien Wohnung suchen zu müssen, muss man nicht auf das Smartphone verzichten. Kenneth Hansraj empfiehlt, mit gezielten Übungen seine Nackenmuskeln zu stärken und nicht mehr den Kopf nach unten zu beugen. Also: Kopf hoch!

Fotos: Neck and hip joint, Perfectly detailed modern smart phone isolation vector & Close-up portrait of surprised beautiful girl holding her head in amazement and open-mouthed. Over white background via Shutterstock 
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