Kuschelstudie zeigt: Zehn Minuten Tiere streicheln reduziert Stress

Besser als jede Therapie.

Kuschelstudie zeigt: Zehn Minuten Tiere streicheln reduziert Stress: Besser als jede Therapie.
Quelle: HTeam/Shutterstock.com
Nicht nur Haustierbesitzer haben im Grunde schon immer gewusst, dass sie das beste Mittel gegen Stress schon längst zuhause haben. Und nun belegt auch die Wissenschaft, was Tierfans schon immer geahnt haben.

Laut einer Studie der Washington State University reichen schon zehn Minuten am Tag aus, um uns ordentlich zu entspannen. Und dafür braucht sich natürlich nicht jeder gleich einen tierischen Mitbewohner zulegen. Tierheime freuen sich über jeden, der mit Hunden Gassi geht oder ein paar Katzen bespaßt.

Für ihre Untersuchung, die von der American Educational Research Association veröffentlicht wurde, haben die Forscher insgesamt 249 College-Studenten untersucht, die mit Katzen und Hunden interagierten. „Schon zehn Minuten haben eine deutliche Wirkung“, erklärt Patricia Pendry von der Abteilung für Humanentwicklung an der WSU. „Studenten, die sich in unserer Studie mit Katzen und Hunden befassten, hatten eine deutliche Reduzierung von Cortisol, eines der wichtigsten Stresshormone.“

Die Studienteilnehmer wurden laut Pretty52 in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Während die erste 10 Minuten mit den Vierbeinern verbringen durfte, musste die zweite Gruppe ihnen dabei zusehen. Für die dritte Gruppe gab es nur noch eine Diashow von Tieren, während die vierte Gruppe auf einer Warteliste war. Ihnen erzählte man, dass sie nach zehn Minuten ebenfalls die Tiere sehen dürften.

Wie sehr sich die Zweibeiner darüber freuen, wenn sie den Fellnasen ein paar Streicheleinheiten verabreichen dürften, weiß auch Dr. Pendry und konnte nun die positiven Effekte empirisch belegen. „Wir wollten wissen, ob es ihnen helfen würde, Stress auf weniger subjektive Weise abzubauen. Und das tat es, was aufregend ist, weil der Abbau von Stresshormonen im Laufe der Zeit erhebliche Vorteile für die körperliche und geistige Gesundheit haben kann.“

Foto: HTeam/Shutterstock.com

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