Medizinischer Durchbruch? Cannabis kann bei Mäusen Krebs heilen

Bei einer Studie wurde der Großteil der Tiere komplett von Tumoren befreit.

Medizinischer Durchbruch? Cannabis kann bei Mäusen Krebs heilen: Bei einer Studie wurde der Großteil der Tiere komplett von Tumoren befreit.
Quelle: Esteban Lopez/Unsplash

Heutzutage sind die medizinischen Vorteile von Cannabis nicht mehr von der Hand zu weisen. Aus diesem Grund legalisieren auch immer mehr Länder Gras zur Behandlung verschiedener Krankheiten. Und nun zeigt eine Studie spannende Ergebnisse aus der Krebsforschung.

Schon seit einigen Jahren ist bekannt, dass Marihuana eine tumorhemmende Wirkung haben kann, wie beispielsweise das National Cancer Institute in verschiedenen Labor- und Tierstudien herausfand. Und nun brachten auch Forschungen an der Harvard Universität, die im Frontiers in Oncology-Magazin veröffentlich wurden, erstaunliche Ergebnisse.

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Dabei behandelten Wissenschaftler Mäuse, die an Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden, mit Cannabis. 70 Prozent von ihnen waren im Anschluss komplett frei von Tumoren. Allerdings kann man nicht einfach jede Menge kiffen, um sich vom Krebs zu heilen. Für die Untersuchungen nutzten die Forscher nämlich sogenannte Flavonoide, also pflanzliche Verbindungen, die in Cannabis vorhanden sind und nicht mit THC oder CBD verglichen werden können. Durch diese Flavonoide kann eine Bestrahlung oder Chemotherapie reduziert werden.

Foto: Esteban Lopez/Unsplash

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