Mehr Zeit zu zweit? Warum Slow-Sex genau der Trend ist, den wir brauchen

Langsame Liebe statt hartem Quickie!

Mehr Zeit zu zweit? Warum Slow-Sex genau der Trend ist, den wir brauchen: Langsame Liebe statt hartem Quickie!
Quelle: Kaspars Grinvalds via Shutterstock.com (Symbolbild)

Nachdem wir in den vergangenen Jahren mit immer mehr, immer krasseren und immer schnelleren Sex-Trends konfrontiert wurden, geht es nun langsam wieder zurück zum Wesentlichen. Und damit auch zurück zur Langsamkeit. Und genau darum geht es auch beim sogenannten „Slow Sex“.

Viele Paare, vor allem solche, die schon sehr lange zusammen sind, dürften an dieser Stelle aufatmen. Denn nachdem es zuvor scheinbar nur darum ging, möglichst akrobatische Stellungen einzunehmen oder ganz besonders ausgefallene und teilweise grenzwertige Fetische auszuprobieren, wird jetzt genau das Gegenteil zum echten Hype. Nach „Karezza“, bei dem es darum geht, auf gar keinen Fall zum Orgasmus zu kommen, folgt nun also „Slow Sex“. Hier soll zwar nicht der Höhepunkt vermieden werden, aber auch bei der sprichwörtlich langsamen Liebe soll eben nicht gleich das Kamasutra nachgeturnt werden. Und völlig neu ist die Trend-Wende auch nicht.

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Bereits 2011 fiel mit dem Buch „Slow Sex: Zeit für die Liebe finden“ von Autorin Diana Richardson der Startschuss für die Rückbesinnung auf eine entspannte und genussvolle Zweisamkeit, wie auch die Mädchen berichtet. Das Werk wird im Bereich der Selbsthilfeliteratur eingeordnet und ist längst nicht mehr nur bei Langzeit-Ehepaaren zu finden. Auch immer mehr jüngere Menschen, die in der ersten Beziehung sind, suchen hier Rat.

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Denn das alte Rein-Raus-Spiel kann und sollte so viel mehr sein, als ein Quickie zwischen Abendessen und Fernsehprogram. Aufgeteilt ist  „Slow Sex“ in insgesamt drei Phasen, die aufeinander aufbauen. In der ersten Phase geht es darum, den Körper des anderen kennenzulernen, seine oder ihre erogenen Zonen zu erkunden und herauszufinden, was der Partner besonders mag. Dabei funktioniert die Kommunikation oft ganz ohne direkten Wortwechsel, denn wer aufmerksam ist, wird es hören, sehen und fühlen. Zeit sollte besonders in diesem ersten Abschnitt keine Rolle spielen.

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In der zweiten Phase macht ihr euch dann heiß aufeinander und das kann für jeden Partner und auch für jedes Paar etwas anderes bedeuten. Wichtig hierbei im Rahmen des „Slow Sex“ ist es, nicht direkt beim Vorspiel zu kommen. Es soll darum gehen, zu genießen und den Höhepunkt hinauszuzögern. Auf das Eindringen, wie bei der Penetration sollte daher verzichtet werden.

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Beim Grande Finale und damit Phase 3 wären wir zwar wieder beim guten alten Geschlechtsverkehr, doch beim „Slow Sex“ wird lieber vom „Verbinden“ gesprochen. Und wer meint, er müsse so sportlich unterwegs sein, wie ein professioneller Porno-Darsteller, kann beruhigt sein. Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Statt Stellungskrieg werden Positionen eingenommen, die bequem sind und für Intimität sorgen. Der Orgasmus steht beim „Slow Sex“ ebenfalls nicht im Vordergrund, sondern Hingabe und Genuss. Das zeigt sich auch nach dem erotischen Akt, denn statt direkt wieder in den Alltag überzugehen, werden noch Zärtlichkeiten ausgetauscht und die Nähe des Partners genossen.

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Foto: Kaspars Grinvalds via Shutterstock.com (Symbolbild)

 

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