Merkwürdiger Trend: Der Paintball-Krieg ist ausgebrochen

Die Trends werden immer gefährlicher!

Merkwürdiger Trend: Der Paintball-Krieg ist ausgebrochen: Die Trends werden immer gefährlicher!
Quelle: Popovphoto / Shutterstock

Wie uns die letzten Internet Trends gezeigt haben, braucht es nur einen Menschen mit einem dummen Gedanken und schon geht der Trend um die ganze Welt. Ob man Tide Pods (Waschmittelkapseln) isst, sich Kondome durch die Nase zieht oder alkoholische Getränke für ein Facebook Video „ext“, das eigene Wohlbefinden spielt dabei anscheinend keine Rolle. Und so ist es auch beim neusten Trend aus den USA: Die Paintball-Challenge.

In vielen Großstädten der USA, wie zum Beispiel Atlanta, Charlotte, Detroit, Jacksonville, Greensboro und in Madison, haben sich junge Menschen mit Paintball-Gewehren bewaffnet und mit Uniformen ausgerüstet, um sich auf offener Straße zu bekriegen, wie USA Today berichtet.

Das dabei Menschen verletzt und sogar getötet werden können, ist leider keinem der Beteiligten in den Sinn gekommen. Es kam zu Sachschäden an Autos und Häusern, mehrere hunderte Fälle bei denen Passanten ins Kreuzfeuer geraten sind und sogar zwei Tote, die mit dem Paintball-Krieg in Verbindung gebracht werden können. Wie zum Beispiel in Atlanta vom Atlanta Journal Constitution berichtet: Dort starb ein im Auto schlafender Dreijähriger, weil ein Mann seine echte Waffe zuckte, nachdem er von Farbpatronen getroffen wurde. Auch in Greensboro hat ein 19-Jähriger sein Leben bei einer Paintball-Schlacht verloren. Er wurde im Auto tot aufgefunden, umgeben und bedeckt von Farbspritzern einer Paintball Waffe.

Verantwortlich für diesen merkwürdigen Trend soll der Rapper 21 Savage sein. Mit seinem Ausruf – „paintballs up, guns down“, wollte der Rapper eigentlich ein Statement gegen Waffengewalt setzten. Dass sich daraus ein wahrer Paintball-Krieg entwickeln würde, damit habe er nicht gerechnet, so die Sprecherin des Milwaukee Police Department.

In den gesamten USA geht die Polizei nun gegen diesen Trend vor. So kam es schon zu mehreren Verhaftungen und es bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahmen die anderen abschrecken.


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