Messer-Attacke: 24-Jährige sticht auf ihren Freund ein - und bleibt wahrscheinlich unbestraft

Zu schlau für den Bau?

Messer-Attacke: 24-Jährige sticht auf ihren Freund ein - und bleibt wahrscheinlich unbestraft: Zu schlau für den Bau?
Quelle: Screenshot via Facebook
Über ihre Tat spricht gerade nicht nur die britische Daily Mail sondern die ganze Welt: Lavinia ist eine 24-jährige Studentin, die während eines Wutanfalls und unter Drogen ihren damaligen Freund mit einem Messer attackiert haben soll. Trotz der schweren Anschuldigungen entgeht die junge Frau wahrscheinlich einer Haftstrafe. Die Begründung des Richters: Sie ist zu schlau für den Bau.
Als die Medizin-Studentin der englischen Elite-Uni Oxford sich mit ihrem Freund, den sie auf Tinder kennen gelernt hatte, atraf und in seinem Beisein Drogen einnahm, entgleiste die Situation. Er beschwerte sich über den übermäßigen Betäubungsmittelkonsum seiner Freundin und drohte ihre Mutter zu informieren. Tatsächlich soll er die Mutter der 24-Jährigen per Skype angerufen haben. 

Daraufhin soll seine Freundin ausgerastet sein: Laut Anklage schlug Lavinia ihm ins Gesicht, stach ihm dann mit einem Brotmesser ins Bein und warf schwere Glasbehälter und einen Laptop nach ihm. Nach der Körperverletzung kam es zur Anklage. 

Fast schlimmer als die eigentliche Tat der Britin ist die Reaktion des Richters Ian Pringle. Mit seinen Worten wollte er Lavinia verschonen, und dafür gäbe es einen guten Grund: Die Studentin ist hochbegabt und verfügt über umfassendes Wissen und Talent. Damit sei sie klüger als die meisten auf der Welt, dieses Talent wolle er nicht verschenken und ins Gefängnis stecken - trotz eines so drastischen Vorfalls. Eine Vorstrafe würde ihrer Karriere nur schaden.  

„Es scheint mir, dass wenn das ein einmaliger Ausfall war, ein extremer Ausfall, dass es zu schwerwiegend wäre, zu verhindern, dass diese außerordentlich fähige junge Dame ihrem seit Ewigkeiten bestehenden Wunsch nachgehen kann, den Beruf auszuüben, den sie möchte. Was du getan hast wird dich niemals verlassen, es war sehr schrecklich, und normalerweise würde es eine Freiheitsstrafe mit sich ziehen, ob eine sofortige oder auf Bewährung.“, so der Richter. Auch dass Lavinia in einer früheren Beziehung misshandelt wurde, zog der Richter in seine Begründung mit ein. 

Ob Lavinia wirklich freigesprochen wird und ihrem Traum Herzchirurgin zu werden weiterhin nachgehen kann, entscheidet sich im September. Die Chancen stehen aber gut. 

Foto: Screenshot via Facebook
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