Mutter verwanzt autistischen Sohn – zwei Lehrer gefeuert

Er wurde in der Schule gemobbt!

Mutter verwanzt autistischen Sohn – zwei Lehrer gefeuert: Er wurde in der Schule gemobbt!
Quelle: Zaitsava Olga via Shutterstock.com

Melissa Davis ist eine liebevolle und fürsorgliche Mutter, die sich rührend um ihren 12-jährigen Sohn kümmert. Camden ist nicht wie jedes andere Kind, denn der Schüler leidet an Autismus. Das scheint in seiner Schule Grund genug für Spott gewesen zu sein. Doch in diesem Fall sind es nicht die Klassenkameraden, die sich ein wehrloses Opfer gesucht haben, sondern zwei Lehrer.

Der Fall ereignete sich im US-amerikanischen Bundesstaat Louisiana, wie auch die Huffingtonpost berichtet. Aus Sorge, dass ihr Sohn gemobbt wird, ging Melissa zum Schulleiter. Stieß dort jedoch auf taube Ohren. Woraufhin sie zu einer sehr krassen, aber sehr erfolgreichen Methode überging.

Statt die Dinge einfach so im Raum stehen zu lassen, stattete die Super-Mum ihren Sprössling mit einem Aufnahmegerät im Rucksack aus. Die Aufnahmen versetzten Melissa in einen echten Schock. Darauf zu hören: Ein Lehrer und ein Lehramtsassistent, die sich über Camdens Schwierigkeiten auf fieseste Art und Weise lustig machen.

“Du schreibst nur ein Wort. Was ist so schwer daran?

Der Schüler stöhnt.

Sein Lehrer ahmt sein Stöhnen nach.

Er sagt: “Dann schauen wir doch mal, was sie mit ihm an einer staatlichen Schule machen. Er hätte nach Middle Oak gehen sollen. Er würde dort keine Minute durchstehen.”

Mama Melissa war untröstlich: ”Ich wollte einfach nur weinen, schreien und alles tun, was ich kann, weil es so schlimm war. (...) Wenn ich nur daran denke, dass ich meinen Sohn jeden Tag dort hingeschickt habe und was alles vorher passiert ist, wovon ich nichts weiß. (...) Kein Kind soll durchmachen, was meins durchgemacht hat”, bedauert sie. 

Um andere Eltern zu warnen, ging Melissa mit der Geschichte an die Öffentlichkeit. Zusammen mit ihrer Anwältin Charlotte McGehee will Melissa außerdem beim Kultusministerium Beschwerde einreichen.

McGehee kritisiert: “Ein behindertes oder ein benachteiligtes Kind auszunutzen, ist das Schlimmste, was man tun kann. Sie brauchen besonderen Schutz und er hat den nicht bekommen.”

Mittlerweile besucht Camden eine andere Schule und die beiden Lehrer, die ihm so viel Leid angetan haben wurden entlassen. Bleibt nur zu hoffen, dass es dem Jungen bald wieder besser geht!

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Foto: Zaitsava Olga via Shutterstock.com

 

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