Nichts für Veganer: Schlachter sind die neuen Hipster auf Instagram

Fleisch kommt wieder in Mode.

Nichts für Veganer: Schlachter sind die neuen Hipster auf Instagram: Fleisch kommt wieder in Mode.
Quelle: wurstsack/Instagram & lappenundprengel/Instagram

In letzter Zeit ist die vegane Lebensweise immer mehr zum Trend geworden und darauf haben sowohl die Lebensmittelindustrie als auch Social Media reagiert. Doch nun geht der neuste Trend plötzlich wieder in die entgegengesetzte Richtung.

Ist Fleisch essen neuerdings wieder in Mode? Schaut man auf Instagram, scheint sich eine Wende im veganen Hype anzukündigen. Denn nun sieht man immer mehr Bilder von Fleischtheken, geschlachteten Tieren und blutigen Steaks. Doch wer jetzt „Tierleid“ schreit, sollte kurz innehalten. Statt Discounter-Fleisch aus Massentierhaltung geht der neue Trend nämlich zur hausgemachten Wurst vom Öko-Bauernhof.

Ja, richtig gehört: Fleisch wird Fame. Für das Comeback der Fleischeslust ist, laut Welt, unter anderem der Texaner Jack Matusek verantwortlich. Der 27-jährige Schlachter vermarktet seinen Knochenjob nämlich wie ein Popstar. Er bloggt, dreht Videos vom Arbeitsalltag und reist mit einem fleischigen Auftrag um die Welt. Und dabei hat er noch einen charmanten Cowboy-Look. Aber auch deutsche Metzger präsentieren sich mit einem modernen Look in den sozialen Netzwerken und zeigen, dass Fleisch nichts Schlimmes sein muss. Das hat auch das ZDF erkannt und kämpft gemeinsam mit Hipster-Schlachtern der Berliner Metzgerei „Kumpel & Keule“ gegen Ekelfleisch und für bessere Haltungsbedingungen.

Die jungen, gutaussehenden Schlachter und das gezielte Präsentieren der Abläufe in Metzgereien soll das in Verruf geratene Fleisch wieder salonfähig machen. Hippe Metzgereien setzen auf altbekannte Lebensgefühle von Sonntagsbraten und Stammkundschaft, die man noch mit Namen kennt. Zu dieser Zeit wusste man das gute Fleisch vom Metzger noch zu schätzen, gerade weil man wusste, wo es her kam. Diesen Herkunftsgedanken mit Qualitätsbewusstsein kennen wir auch von anderen Trends wie Fairtrade Kaffee, Craftbeer und Co., warum sollte es also nicht auch beim Fleisch funktionieren!?


Foto: wurstsack/Instagram & lappenundprengel/Instagram

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