Oktoberfest 2017: Hol dir die Wiesn nach Hause!

So gestaltest du dein eigenes Oktoberfest.

Oktoberfest 2017: Hol dir die Wiesn nach Hause!: So gestaltest du dein eigenes Oktoberfest.
Quelle: Fotolia.com © Alexander Raths # 119448986

München ist so weit weg, du willst aber unbedingt dein schickes Dirndl ausführen und hast richtig Lust auf bayerisches Bier, zünftige Musik und eine lustige Gesellschaft? Dann mach’s doch einfach selbst und richte bei dir zu Hause ein kleines Oktoberfest aus. Dafür brauchst du nicht viel, außer ein paar Wiesn-begeisterte Freunde, ein bisschen Platz im Hof, dem Garten, der Garage – und unsere Tipps, damit es der Partyknaller wird!

Warum die Wiesn großartig ist!

Die Wiesn in München ist die Mutter aller Oktoberfeste weltweit. Die Tradition ist schon über 200 Jahre alt und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Nicht umsonst ist die Wiesn ungeschlagen das größte Volksfest der Welt, dass seinen Besuchern jedes Jahr ein tolles Programm und viel Gaudi bietet.

Feststimmung

Das Münchner Oktoberfest beginnt traditionell mit dem festlichen Einzug der Wiesn-Wirte auf die Theresienwiese mit prächtig geschmückten Pferdegespannen. Angeführt werden sie vom Münchner Kindl und dem Münchner Oberbürgermeister. Ist das Oktoberfest dann eröffnet, kommt die Stimmung so richtig in Schwung. Ein weiteres Highlight am ersten Wiesn-Wochenende ist der traditionelle Trachten- und Schützenzug.

In den vielen Festzelten auf der Wiesn wird gefeiert, getanzt und viel gelacht. Die Besucher haben großen Spaß bei zünftiger Musik und jeder ist bester Laune. Das lassen sich neben einer ganzen Reihe an Promis, die jedes Jahr in Scharen anrücken auch die Oktoberfest-Fans aus anderen Ländern nicht entgehen.

Am zweiten Wiesn-Wochenende reisen vor allem Italiener nach München, um dort auf der Theresienwiese zu feiern. Ansonsten kommen die Besucher aus noch weiter entfernten Ländern zur Wiesn, etwa Kanadier oder Australier. Und auch bei der asiatischen Bevölkerung ist das bayrische Volksfest sehr beliebt.


Kulinarische Highlights

Auf dem Oktoberfest gibt es allerlei Köstlichkeiten, wobei die Palette von deftigen und herzhaften Speisen bis hin zu süßen Leckereien reicht. Traditionell bayrisch sind Fleischspeisen wie Schweinshaxen, Brathendl, Krustenbraten und Leberkäse. Dazu werden Sauerkraut, Kartoffeln oder Knödel serviert, gerne auch Kraut-und/oder Kartoffelsalat. Was auf den Wiesn nicht fehlen darf: Weißwürste mit süßem Senf. Für den kleinen Hunger gibt es leckere Brezen und Obatzda.

Naschkatzen kommen auf dem Oktoberfest ebenfalls auf ihre Kosten: Kaiserschmarren, Lebkuchenherzen und gebrannte Mandeln sind echte Klassiker, aber an den Verkaufsständen gibt es auch viele andere Naschereien. 


Für Naschkatzen gibt es Lebkuchenherzen und andere Leckereien. Fotolia.com © Andrea Sachs # 87610930 

Ein weiteres kulinarisches Highlight ist natürlich das typische Oktoberfestbier, das extra für die Wiesn gebraut wird. Pünktlich um zwölf Uhr findet am ersten Wiesn-Tag der Fassanstich statt. Mit dem allseits bekannten Ruf „O’zapft is!“ sticht der Münchner Oberbürgermeister das erste Bierfass an. Erst dann gilt das Oktoberfest als eröffnet und die Wirte dürfen das Bier an die Besucher ausschenken – natürlich in richtigen Maßkrügen.

Tradition in Dirndl und Janker

Die Wiesn haben außerdem ihren ganz eigenen Dresscode: Hier ist der traditionell bayrische Trachtenlook angesagt! Jungs tragen Lederhosen und die Mädels fesche Dirndl. Wer mag, kann über seinem Wiesn-Outfit einen Janker tragen, also eine hüftlange Trachtenjacke aus gewalkter Schafwolle.

Die Lederhose gibt es in der knöchellangen Variante oder als Kniebundhose. Sie wird mit Hosenträgern und einem Trachtenhemd kombiniert. Das kann ein weißes Leinenhemd oder ein kariertes Hemd in 

Blau, Rot oder Grün sein. Dazu tragen die Jungs passende Lederschuhe und Trachtensocken, die bei Kniebundhosen über die Waden reichen. Besonders schön sind Lederhosen mit Stickereien oder optischen Ziernähten. 


Der Wiesn-Dresscode: Dirndl und Lederhosen. Fotolia.com © J.Mühlbauer eclus. # 165155516

Auch für die Mädels ist die Lederhose eine Option. Es gibt sie als Hotpants in Lederoptik oder als Kniebundhose. Dazu eine Karobluse und schon steht der Wiesn-Look. Traditionell tragen Mädels aber Dirndl. Der große Vorteil: Das Dirndl steht wirklich jedem! Auch bei unausgeglichenen Proportionen wirkt das klassische Wiesenoutfit für Mädels einfach toll.

Während es bei anderen Kleidern sehr schwierig sein kann, etwas Passendes zu finden, schmeicheln Dirndl-Kleider jeder Figur und zaubern noch dazu ein schönes Dekolleté. Mit etwas Hintergrundwissen zu den verschiedenen Figurtypen findest auch du den passenden Schnitt für dein Dirndl. Denn je nach individuellem Körperbau gibt es kleine Kniffe, mit denen du unausgeglichene Proportionen kaschieren kannst und so immer gut in Form bist. Wiesentypische Accessoires können ebenso eingesetzt werden, um die persönlichen Vorzüge in den Vordergrund zu rücken und sich von seiner besten Seite zu zeigen.

Zum Dirndl gehören eine Bluse (in der Regel weiß) und eine Schürze. Achtung beim Schleifenbinden! Je nachdem, wie du die Schleife deiner Schürze bindest, sendest du bestimmte Signale an die anderen Oktoberfestbesucher: Sitzt die Schleife links, bedeutet das „Ich bin Single“, sitzt sie rechts, sagst du „Ich bin vergeben“. Wer die Schleife in der Mitte trägt, ist noch Jungfrau und wer sie hinten bindet, ist eine Witwe.

Als Schuhwerk eignen sich bei den Mädels Pumps, Ballerinas, Stiefeletten oder Boots. Nicht zu vergessen die passende Wiesn-Frisur und deine Accessoires! Das sind meist Ohrringe und eine Kette, zum Beispiel mit Herz- oder Edelweißmotiv sowie eine Tasche aus Leder oder Filz, die mit schönen Stickereien verziert ist.


Mach’s dir selbst!

Du schaffst es in diesem Jahr nicht auf die Wiesn, bist aber schon total im Oktoberfest-Fieber? Kein Problem! Es gibt mittlerweile unzählige Nachahmungen des Münchner Oktoberfestes, nicht nur in Deutschland. Alternativ kannst du natürlich auch dein ganz persönliches Oktoberfest feiern.

 
Warum Wiesn-Abklatsche nicht immer das Wahre sind

In ganz Deutschland und auch international ist das Münchner Oktoberfest sehr beliebt. Doch München ist nicht für jeden gut zu erreichen, der ein Oktoberfest gerne selbst miterleben möchte. Das hat dazu geführt, dass größere Gemeinden und selbst kleiner Ortschaften ihre ganz eigenen Varianten ins Leben gerufen haben.

Das sind an sich schöne Veranstaltungen, die in der Regel gut organisiert sind und ihren Besuchern sogar den ein oder anderen, meist regional oder national bekannten Musik-Act oder sonstige Programmpunkte zu bieten haben. Allerdings reichen die Wiesn-Abklatsche natürlich bei Weitem nicht an das Original heran: Dort gibt es durch das Programm in den Festzelten sowie den Fahrtgeschäften und Attraktionen ein großes Angebot für die Besucher, welches viel Spaß und Abwechslung verspricht. 


Auf den Wiesn gibt es tolle Attraktionen. Fotolia.com © Thaut Images # 90354254

Dazu kommt, dass auch die Nachahmungen des Originals recht teuer sein können und von ihren Besuchern einiges an Geld abverlangen. Je größer der Wiesn-Abklatsch aufgezogen wird, desto höher fallen die Kosten für Eintritt, Getränke, Essen und Co. aus. Denn auch auf kleineren Varianten des Münchner Oktoberfestes gilt: Wer mit seinen Freunden an einem Tisch sitzen möchte, muss rechtzeitig einen reservieren und gegebenenfalls einen Extrapreis dafür bezahlen. Trotzdem kommt man meist günstiger weg als auf der Original-Wiesn. Allein schon deshalb, weil man sich die Kosten für die Fahrt dorthin und ein Zimmer in einem Hotel oder in einer Jugendherberge spart.Angebot für die Besucher, welches viel Spaß und Abwechslung verspricht.

Selbst-Organisation als Alternative

Selber machen heißt die Devise! Denn wenn du dein eignes Oktoberfest veranstaltest, verbringst du die Party nur mit den Leuten mit denen du feiern möchtest und zwar in deinem privaten Umfeld.

Das erspart dir unschöne Vorkommnisse. Außerdem hast du selber die Zügel in der Hand und kannst die Party jederzeit beenden wenn es dir zu bunt wird. Aber ein eigenes Oktoberfest hat noch mehr Vorteile: Du kannst die gesamte Party nach deinen Wünschen gestalten: Räumlichkeiten, Deko, Essen, Getränke, die Musik – es liegt bei dir, wie du dies umsetzen möchtest.

Auch wann die Party stattfinden soll und wie lange sie geht, wird dir nicht vordiktiert. Du kannst den Termin selbst wählen und niemand muss gehen, weil die Veranstalter das so bestimmen. Allerdings bist auch du allein für die Party verantwortlich und musst dich darum kümmern, dass alles bereit ist, wenn deine Gäste kommen.

 
Grundlegendes zu Haus- und Gartenpartys

Für eine gelungene Haus- oder Gartenparty gelten ein paar Dinge, damit alle Gäste Spaß haben und sich bei dir wohlfühlen. Ein wichtiger Punkt: Sauberkeit. Egal, ob du deine Party im Haus oder im Garten steigen lässt: Sauberkeit ist das A und O. Niemand fühlt sich in einer verdreckten Umgebung wohl.

Räume daher gut auf und putze zumindest grob durch den Partyraum. Im Garten solltest du ebenfalls für Ordnung sorgen und die Gartenmöbel sauber wischen. Nicht zu vergessen das Bad, das deine Gäste benutzen sollen!

Schaffe außerdem Platz zum Tanzen und Feiern, sodass deine Gäste nicht gezwungen sind den ganzen Abend eine Sitzparty zu veranstalten. Für den vollen Wiesn-Erfolg solltest du für ein ansprechendes Ambiente sorgen. 


Sorge bei deiner Gartenparty für ausreichend Verpflegung. Fotolia.com © chika_milan # 167083975

Zum Beispiel macht das richtige Licht den Unterschied zwischen einer trägen und einer stimmungsvollen Veranstaltung. Und auch gute Musik, die wenigstens der Großteil der Partygäste mag, darf auf keinen Fall fehlen.

Das gilt natürlich auch für eine ausreichende Verpflegung mit Essen und Getränken. Fingerfood und andere kleine Snacks sind immer willkommen. Hab genügend davon da, damit niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen muss.Zum Beispiel macht das richtige Licht den Unterschied zwischen einer trägen und einer stimmungsvollen Veranstaltung. Und auch gute Musik, die wenigstens der Großteil der Partygäste mag, darf auf keinen Fall fehlen.

Um Ärger gar nicht erst entstehen zu lassen, solltest du möglichst keine Leute einladen die dafür bekannt sind auf Partys Probleme zu machen. Gib außerdem deinen Nachbarn frühzeitig Bescheid, damit sie sich nicht wegen nächtlicher Ruhestörung ärgern.


Die Organisation

Ein eigenes Oktoberfest zu veranstalten, ist gar nicht so schwer. Mit ein bisschen Vorbereitung und dem richtigen Ambiente wird dein Oktoberfest ein voller Erfolg.

 
Was du brauchst

Um dein eigenes Oktoberfest zu planen und zu organisieren, ist etwas Zeit notwendig. Daher solltest du nicht zu spät damit anfangen, dir Gedanken darum zu machen, was du für deine Party so brauchst und welche Gäste du dazu einladen möchtest.

Als allererstes ist die passende Location wichtig, denn ohne Partyraum kann auch keine Fest stattfinden. Hast du eine große Garage, genug Platz im Keller, im Garten oder im Hof? Super! Dann startet dein Oktoberfest ganz einfach bei dir zuhause. Das ist für die Vorbereitungen sehr praktisch und mit keinem großen Aufwand verbunden.

Im Garten und im Hof kannst du ein großes Zelt aufstellen, in dem dein Oktoberfest stattfinden soll, damit du und deine Gäste auch bei spontanem Regen trocken bleiben und ihr es abends schön warm habt. Für alle Fälle solltest du eine mobile Heizung oder einen Heizpilz parat haben, damit zu späterer Stunde niemand frieren muss.

Als Sitzgelegenheiten sind für eine Oktoberfestparty Bierzeltgarnituren gut geeignet. Sie lassen sich vor und nach dem Fest platzsparend verstauen bieten währenddessen ausreichend Platz für deine Gäste. Ein Vorteil der Sitzbänke: Auf ihnen kann man viel besser zur bayrischen Musik schunkeln als auf Stühlen. Denke beim Aufstellen der Tische und Bänke daran, dass jeder Gast zum Essen sitzen können sollte. Wenn dafür der Platz zu knapp ist sind Stehtische eine gute Ergänzung. 


Mit dem richtigen Ambiente wird deine Party ein Erfolg. Fotolia.com © Kzenon # 109175217

Falls du in einer kleinen Mietwohnung lebst oder auch sonst nicht gerade viel Platz für Gäste hast, kannst du alternativ auf eine Grillhütte zurückgreifen oder einen Raum in einem Bürgerhaus mieten. Das ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden und führt eventuell zu mehr Aufwand bei deinen Vorbereitungen, weil du die Sachen für deine Party erst dorthin bringen musst. 

Was auf deinem Oktoberfest auf keinen Fall fehlen darf:Die passende Musik! Es gibt einige typische Lieder, bayrische Volksmusik, aber auch moderne Schlagerkünstler, deren Titel jeder mitsingen kann und die deine Party musikalisch abrunden.Falls du in einer kleinen Mietwohnung lebst oder auch sonst nicht gerade viel Platz für Gäste hast, kannst du alternativ auf eine Grillhütte zurückgreifen oder einen Raum in einem Bürgerhaus mieten. Das ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden und führt eventuell zu mehr Aufwand bei deinen Vorbereitungen, weil du die Sachen für deine Party erst dorthin bringen musst.

 
Terminfindung und Einladung

Mit am wichtigsten sind natürlich deine Gäste! Denn ohne sie ist selbst die bestorganisierteste Oktoberfestparty eine trostlose Veranstaltung. Mache dir eine Liste, auf der du alle aufschreibst, die du zu deiner Party einladen möchtest und achte darauf, dass du niemanden vergisst, der unbedingt dabei sein sollte. Möchtest du mit deinen Freunden feiern oder vielleicht auch deine Familie einladen?

Als nächstes steht die Terminfindung auf dem Plan. Ein typisches Oktoberfest findet zwischen Anfang September und Ende Oktober statt. Da wäre es doch ganz passend, deine Party in diesen Zeitraum zu legen, wenn es geht. Am besten fragst du bei deinen Gästen nach, wann die meisten von ihnen Zeit haben, und suchst demnach einen Termin für dein Oktoberfest aus. Alternativ kannst du auch einfach einen Termin festlegen und lädst deine Gäste anschließend ein.

Wer die frohe Botschaft nicht einfach über Telefon oder Smartphone verbreiten möchte, kann schöne Einladungskarten basteln. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, es sollte nur zum Motto deiner Party passen. Geeignet sind zum Beispiel Karten in Maßkrug-Optik, in Form einer Brezen oder klassisch rechteckig, dafür aber mit typischen Verzierungen wie Geweihen, den bayrischen Flaggenfarben, Lebkuchenherzen oder ähnlichem.

 
Die Deko

Bei einem richtigen Oktoberfest muss natürlich auch die Deko passen, die du einfach selber machen kannst. Erlaubt ist, was bayrisch ist. So etwa die typischen Farben Blau und Weiß, die bei deiner Deko auf keinen Fall fehlen dürfen. Es gibt Tischdecken, Servietten, Wanddekoration und alles Mögliche andere für dein Oktoberfest im Muster der bayrischen Flagge. Für ein etwas weniger gemustertes Gesamtbild kannst du das ein oder andere Deko-Element auch durch eine einfarbige Variante ersetzen, Hauptsache die Farben passen gut zusammen.

Wie wäre es zum Beispiel mit weißen Tischdecken und blauen Servietten, die du schräg darüber die Tischmitte entlang verteilst? Darauf kannst du kleine Teelichthalter platzieren, die in den Abendstunden für eine Extraportion Gemütlichkeit sorgen. Kleine Schalen mit Salzbrezeln runden das Ganze ab.

Wahlweise kannst du große Brezen als Serviettenhalter benutzen und sie auf den Tellern verteilen. Eine weitere Deko-Alternative: Selbstgemachte Lebkuchenherzen, die du mit persönlichen Botschaften oder den Namen deiner Gäste verzierst und als Platzkärtchen auf den Tischen verteilst. So ganz du ganz nebenbei die gewünschte Sitzordnung festlegen. An der Zimmerdecke machen sich passende Girlanden sehr gut, um dem Raum ein festliches Flair zu verleihen.

Wem das farblich zu eintönig ist, kann seinen Partyraum mit typischen Motiven des Oktoberfestes aufpeppen. Geweihe, Hirsche und Rehe gehören genauso dazu wie Herzen oder Edelweiß. Sie eignen sich wunderbar als Tischdeko, du kannst sie aber auch als besondere Hingucker an den Wänden des Raumes platzieren.

Die Kulinarik

Deine Gäste sollen aber nicht nur an der Deko, sondern auch am Essen auf den ersten Blick erkennen können, dass sie auf einer Oktoberfest-Party sind – wenn auch nur in einer kleineren Variante. Als erster Snack bietet sich der typisch bayrische Obatzda mit Brot an, den du am besten auf den Tischen verteilst.

Für das Hauptgericht kannst du natürlich auf die klassischen Köstlichkeiten des Münchner Oktoberfestes zurückgreifen oder deinen Gästen leckere Varianten der traditionellen Speisen servieren. Sie werden garantiert begeistert sein! Statt Beilagen wie Knödel und Kartoffeln dürfen es auch Salate im bayrischen Stil sein. Und an Stelle von deftigen Schweinshaxen oder Leberkäse sind Weißwürste eine leichtere Alternative. Einfach in kochendem Wasser erhitzen, etwas Gemüsebrühe dazu geben und mit süßem Senf servieren. Schon darf munter „gezuzelt“ werden!


Schweinehaxen und Sauerkraut sind ein typisches Wiesn-Essen. Fotolia.com © Alexander Raths # 119448986


Auf deiner Getränkeliste sollte richtiges Oktoberfestbier ganz weit oben stehen. Je nachdem wie viele Gäste kommen und wie viele Gläser du zur Verfügung hast, kannst du das Bier in Gläsern oder in Flaschen servieren. Für diejenigen, die keinen Alkohol trinken, etwa weil sie noch Auto fahren müssen, oder diejenigen, die einfach zwischendurch etwas anderes trinken möchten als Bier, solltest du auch antialkoholische Getränke wie Sprudel, Limo und Cola dahaben. Deine Gäste werden es dir danken.

Das Outfit

Zu guter Letzt ist es nur dann eine richtige Oktoberfest-Party, wenn ihr auch passend gekleidet seid. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kannst du deine Gäste auf der Einladung auf die gewünschte Kleiderordnung hinweisen.

Jungs sollten eine Lederhose und ein Trachtenhemd tragen (weiß oder kariert), für die Mädels stehen fesche Dirndl mit passenden Accessoires oder eben eine Damen-Lederhose als Alternative zur Auswahl.

Foto: Fotolia.com © Alexander Raths # 119448986

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