„Phubbing“: Wie dein Smartphone Beziehungen zerstören kann

Jeder hat es wohl schon mal getan…

„Phubbing“: Wie dein Smartphone Beziehungen zerstören kann: Jeder hat es wohl schon mal getan…
Quelle: Foxy burrow via Shutterstock.com

Egal ob zuhause in den eigenen vier Wänden, in Bus und Bahn oder abends mit Freunden in der Kneipe: Wir sind immer und überall erreichbar. Das Smartphone ermöglicht es uns heutzutage rund um die Uhr mit unseren Liebsten in Kontakt zu bleiben, Mails zu checken oder ein Update auf Instagram und Facebook zu posten. Doch in Gesellschaft anderer kann genau dieses Verhalten extrem problematisch werden…

„Phubbing“ heißt dieses noch relativ neue Phänomen, das im schlimmsten Fall sogar Freundschaften und Beziehungen zerstören kann. Der Name setzt sich aus dem englischen Verb „to snub“ (jemanden vor den Kopf stoßen) und den ersten beiden Buchstaben von „Phone“ zusammen, wie auch die Mädchen schreibt. Sinngemäß bedeutet „Phubbing“ also „jemanden mit dem Smartphone vor den Kopf stoßen“ und das ist so einfach wie traurig.

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Wer sich in Gesellschaft andere lieber mit seinem Handy auseinandersetzt als mit seinen Freunden, der macht nämlich genau das. Klar gehört die ständige Erreichbarkeit für viele einfach zum Leben dazu, aber während eines Gesprächs muss das eben einfach nicht sein. Die Gefahr, dass man jemanden ungewollt „phubbt“ oder selber von anderen „gephubbt“ wird, ist jedoch umso größer. Wer zumindest immer den Vibrationsalarm aktiviert hat, bekommt so ziemlich jede Aktivität und Neuigkeit mit und lässt sich von der eigenen Neugierde dazu verleiten, diese sogleich zu checken. 

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Sollte der Akku dann doch einmal leer sein, muss das mobile Telefon am besten sofort aufgeladen werden, damit man auch auf gar keinen Fall irgendwas verpasst. Aber ist das wirklich nötig? Sind wir nicht mehr in der Lage, einfach mal abzuwarten? Man muss eben nicht immer erreichbar sein und jeder normale Mensch verzeiht es, wenn man nicht nach einer Minute, sondern nach einer Stunde antwortet oder die stylische Superfood-Bowl erst zwei Stunden später postet.


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Zahlreiche Studien belegen zudem, wie negativ sich das „Phubbing“ auf das eigene Umfeld auswirken kann. Freunde, Familie und der Partner sind die Grundsteine unseres Glücks und sollten deshalb nicht durch „Phubbing“ zerstört werden. Also einfach mal öfter das Handy in der Tasche lassen. Denn die Realität und die wirklich schönen Dinge im Leben finden ohnehin jenseits aller Smartphones statt!


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Foto: Foxy burrow via Shutterstock.com 

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