Psycho-Analyse: Darum hast du so krasse Angst vor Clowns

Eigentlich sollen sie uns doch zum Lachen bringen.

Psycho-Analyse: Darum hast du so krasse Angst vor Clowns: Eigentlich sollen sie uns doch zum Lachen bringen.
Quelle: Usa-Pyon / shutterstock.com

Bleich angemalte Gesichter, ein fratzenartiges Lächeln und die komische Frisur: Anstatt ihre Umgebung zu belustigen, löst der Anblick von Clowns bei vielen Menschen ein beklemmendes Gefühl der Angst aus. Doch warum ist das eigentlich so?

Stephen Kings Killer-Clown „Es“, der berühmte Joker aus den Batman-Filmen oder der fiese Horror-Harlekin Twisty aus der Serie „American Horror Story“- sie alle versetzen uns seit Jahren erfolgreich in Angst und Schrecken.


Wieso funktioniert der Grusel-Effekt mit einer ursprünglich charmant besetzten Figur so großartig?

Die Angst vor Clowns wird auch Coulrophobie genannt und ist eine der zehn häufigsten Phobien. Psychologen machen die Maske für dieses verbreitete Phänomen verantwortlich. Ihretwegen ist die wahre Mimik des Verkleideten nicht zu erkennen und wir können nicht einschätzen, welche Emotionen sich wirklich in seinem Gesicht widerspiegeln.

Dadurch wirkt die ganze Person fremd und alles Fremde macht dem Menschen automatisch Angst.

Das Gesicht präsentiert uns selbst in der Gesellschaft und sobald es verdeckt ist, besteht die Annahme, dass der Maskierte keinerlei Rücksicht auf gesellschaftliche Regeln nimmt – vielleicht sogar ein Mörder ist.

Außerdem gibt es den sogenannten Uncanny-Valley-Effekt. Der bezieht sich auf Figuren, die Menschen extrem ähnlich sind, aber durch kleine Abweichungen als unnormal identifiziert werden und deshalb Ekel hervorrufen, wie zum Beispiel Zombies – oder Clowns

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