Qualle auf Malle – werden die Strände unserer Lieblingsinsel jetzt gesperrt?

Schockschwerenot!

Qualle auf Malle – werden die Strände unserer Lieblingsinsel jetzt gesperrt?: Schockschwerenot!
Quelle: 112 Illes Balears via Twitter

Statt Hai Alarm auf Mallorca droht der Lieblings-Ferieninsel der Deutschen jetzt eine echte Gefahr aus dem Wasser: Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis). Kurz vor Beginn der Sommer-Saison wurde ein totes Exemplar gefunden und das, obwohl die Quallen Art nicht im Mittelmeer heimisch ist!

Es mag im ersten Moment wirklich wie aus einem trashigen B-Movie klingen: Am beliebten Stand Ciudad Jardin, vor der Küste der Inselhauptstadt Palma de Mallorca, wurde der leblose Körper eines Meeresbewohners gefunden. Auch die Balearen-Inseln Ibiza und Formentera, sowie andere Bereiche des Mittelmeeres, meldeten bereits Exemplare der Wasser-Wesen, wie Tag24 berichtet.

Und diese Meldungen haben jetzt schon drastische Folgen: Nachdem in Alicante, im Osten Spaniens, ebenfalls Portugiesische Galeeren angespült worden sind, wurden auf einer Länge von über 100 Kilometern alle Strände gesperrt. Zudem überlegen die örtlichen Behörden, ob ein Einsatz von Netzen und Drohnen sinnvoll ist. Dieser soll verhindern, dass die Tiere an die Küste gelangen.


Der Notdienst der Balearen bat Badegäste um äußerste Vorsicht. Wie die Zeitung Diario de Mallorca schreibt, prüfe die Stadtverwaltung von Palma, ob ein Badeverbot verhängt werden muss. Das sei aber von weiteren Sichtungen abhängig, heißt es weiter.

Das Verbreitungsgebiet der Portugiesischen Galeere ist in erster Linie der Pazifik, aber auch vor den Kanaren und natürlich vor Portugal. Experten vermuten, dass die gesichteten Exemplare durch starke Strömungen vom Atlantik, durch die Straße von Gibraltar, an die Küste Spaniens gespült wurden. Die Quallen Art besteht aus einer Kolonie voneinander abhängiger Polypen. Die bläulich schimmernden Tiere haben teils meterlange Tentakel. Ihr Gift kann kleinere Fische töten, Menschen im Normalfall jedoch nicht. Der Kontakt mit ihnen kann jedoch extreme Schmerzen verursachen.

Gif via giphy.com
Foto: 112 Illes Balears via Twitter 

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