Schluss mit lustig: Erste fette Geldstrafe für Hoverboard-Fahrer

Er wurde zu 1.200 Euro Strafe verdonnert.

Schluss mit lustig: Erste fette Geldstrafe für Hoverboard-Fahrer: Er wurde zu 1.200 Euro Strafe verdonnert.

Auf der Wunschliste vieler stehen sie ganz oben: Hoverboards. Jetzt könnte aber für Fans der schnellen Zweiräder bald Schluss mit lustig sein. In Düsseldorf wurde ein Mann vom Amtsgericht zu einer Geldbuße von 1.200 Euro verurteilt, weil er mit seinem Hoverboard zu schnell unterwegs war. 

Der 40-Jährige wollte nur mal eben zur Apotheke düsen – und wurde prompt von der Polizei angehalten. Der Grund: fahrlässiges Fahren auf dem Bürgersteig ohne Fahrerlaubnis. Damit ist er vermutlich Deutschlands erste Hoverboardfahrer, der zu einer Geldstrafe verdonnert wurde. 

In Deutschland dürfen Hoverboards nämlich nur auf privatem Gelände gefahren werden - und nicht im öffentlichen Straßenverkehr. Auf dem Bürgersteig wurden die Mini-Segways bisher oft geduldet. Da die Geräte allerdings Geschwindigkeiten von mehr als sechs Stundenkilometer erreichen können, bräuchten Fahrer eine Pflichtversicherung sowie einen Führerschein, wenn sie draußen unterwegs sind.

Auch der 40-Jährige war schneller als Schrittgeschwindigkeit unterwegs und hat damit, so der Amtsrichter, seine Versicherungspflicht verletzt. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig. 

Foto: Fedorovacz/Shutterstock.com

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