Schockierende Studie: Jedes Jahr sterben rund 100 Menschen durch Selbstbefriedigung

Die meisten ersticken!

Schockierende Studie: Jedes Jahr sterben rund 100 Menschen durch Selbstbefriedigung: Die meisten ersticken!
Quelle: Lolostock/Shutterstock

Für die schönste Nebensache der Welt braucht es nicht mehr als die eigene Fantasie und zwei Hände … und vielleicht ein bisschen Spielzeug. Doch für manche ist der Kick erst dann richtig groß, wenn es dabei richtig gefährlich zugeht. Die Zahl der jährlichen autoerotischen Unfälle ist mit rund 80 bis 100 Todesfällen erschreckend hoch!

Nicht nur das Liebesspiel zu zweit wird in den letzten Jahren bei vielen immer kreativer und teilweise auch deutlich härter. Dank Fifty Shades of Grey haben auch Ottonormalverbraucher Gefallen an BDSM-Praktiken gefunden. Da wundert es wenig, dass auch der Spaß an und mit sich selbst Teil dieser Entwicklung ist. 

Doch die eigene Lust kann tödlich enden, wie der Brandenburger Rechtsmediziner Harald Voß weiß. Dabei ist der besondere Kick durch Sauerstoffmangel, die sogenannte Hypoxyphilie, ganz besonders beliebt, wie auch der Focus Online berichtet. Ähnlich wie bei der Asphyxiophilie (Atemkontrolle) wird hierbei die Luftzuvor entweder erschwert oder für eine kurze Zeit gänzlich unterbunden. Der entscheidende und eben auch lebensgefährliche Nachteil dieser Methode als Teil der Selbstbefriedigung, ist die Tatsache, dass keine weitere Person anwesend ist und man sich durch ein Safe Word vor möglichen Verletzungen oder Unfällen schützen kann.


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Eine genaue Anzahl ist nicht bekannt, doch Schätzungen zufolge gebe es ein bis zwei Fälle pro Million Einwohner in Deutschland im Jahr. Eine Zahl von 80 bis 100 Fällen sei also realistisch, so Voß gegenüber Focus Online. Er warnt vor den Risiken: „Dass man bewusstlos wird, geht schneller als die Leute denken. Wenn zum Beispiel beide Halsschlagadern abgepresst werden, dauert es maximal 30 Sekunden“, sagt der Rechtsmediziner. Zugleich sei der Reiz groß: Das Gefühl der Ohnmacht oder der Gefahr steigere sicher das Empfinden.

Die wohl bekanntesten Opfer der Hypoxyphilie sind „Kill Bill“-Darsteller David Carradine und INXS-Sänger Michael Hutchence. Carradine wurde 2009 stranguliert in einem Kleiderschrank gefunden und Hutchence hatte sich 1997 selbst mit einem Gürtel erwürgt. Seine Lebensgefährtin widersprach dem Gerichtsmediziner, dass es Selbstmord gewesen sei und sprach von einem missglückten Sex-Spiel. Der Fall ist bis heute unklar.

Als absoluter Klassiker der autoerotischen Zweckentfremdungen gilt der Staubsauger. Bereits 1978 veröffentlichte der Urologe Michael Alschibaja Theimuras seine Dissteration mit dem Titel „Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern“. AUA!


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