Seitensprung-Studie zeigt: So viele Leute haben schon fremdgevögelt

Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich.

Seitensprung-Studie zeigt: So viele Leute haben schon fremdgevögelt: Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich.
Quelle: Roman Samborskyi/Shutterstock.com

Kaum eine Sache erschüttert eine Beziehung so sehr wie ein Seitensprung. Dabei ist die Versuchung dennoch bei einigen ziemlich groß, sich auch außerhalb der Partnerschaft zu vergnügen. Wie viele schon Sex in fremden Betten hatten, zeigt nun eine neue Studie.


Laut einer Umfrage von 20min.ch, hat jeder Vierte seinen aktuellen Partner bereits betrogen. Insgesamt 28 Prozent der über 16-Jährigen gaben an, mindestens einmal untreu geworden zu sein. Allerdings lassen sich deutlich mehr Männer auf ein sexuelles Abenteuer mit einer anderen Person ein, insgesamt 36 Prozent. Bei den Frauen sind mit 18 Prozent gerade einmal halb so viele fremdgegangen.

69 Prozent der Seitensprünge bleiben dabei unentdeckt, was jedoch nicht als Grund für Untreue angegeben wird. So unterschiedlich wie die Wahrscheinlichkeit, untreu zu werden, sind auch die Gründe bei Männern und Frauen. „Dieser Unterschied zeigt sich auch in anderen Studien zum Thema. Seitensprünge von Frauen sind gesellschaftlich weniger akzeptiert. Nascht eine Frau über den Tellerrand, wird sie schnell einmal als „Schlampe“ abgestempelt“, erklärt Paar- und Sexualtherapeutin Andrea Burri. Einen derartigen Ruf müssen Männer nicht befürchten.

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Während sich Frauen nach Liebe und Zuneigung sehnen, spielt für Männer hauptsächlich Lust eine Rolle. „Bei Männern geht es zumeist um sexuelle Bedürfnisse. Der von ihnen meistgenannte Grund für Seitensprünge ist, dass der Sex in ihrer Partnerschaft zu langweilig oder zu selten ist“, so die Expertin weiter. „Zudem ist es auffällig, dass Frauen unter anderem auch Rache als Ursprung ihrer Untreue nennen. Das heißt, sie sind selber betrogen worden und begehen nun als Reaktion darauf einen Seitensprung.“

 

Beim Blick auf alle Beziehungen zeigt sich, dass sich sogar jeder Zweite schon in fremden Betten vergnügt hat. Die Ergebnisse beziehen sich allerdings nur auf die Schweiz. In Deutschland sei man deutlich treuer als bei den Nachbarn. Im Vergleich zu 49 Prozent (davon 45% Frauen und 53 % Männer) der Alpenbewohner, sind es in der Bundesrepublik nur 23 Prozent der Frauen und bei den Männern sogar nur 22 Prozent.

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