Sex Week: Uni bietet Sex-Workshops an und verärgert viele konservative Amerikaner

Für mehr Offenheit, Akzeptanz und Po­si­ti­vi­tät!

Sex Week: Uni bietet Sex-Workshops an und verärgert viele konservative Amerikaner: Für mehr Offenheit, Akzeptanz und Po­si­ti­vi­tät!
Quelle: 4 PM production/Shutterstock

Eine Woche lang lernen die Studierenden alles zum Thema Sexualität, um so Grundlage für einen offenen Dialog zu schaffen und die jungen Menschen aufzuklären. Eine super Idee, die aber viele konservative Amerikaner verärgert.

Es sind ernste Themen, die die Universität Tennessee dort in einer unterhaltenden Weise an die Studierenden heranbringen will.  Themen, wie Transsexualität, Homosexualität und Abtreibungen, werden bei uns in der heutigen Zeit ziemlich offen angesprochen, in Amerika sehen eine Vielzahl von Menschen diese jedoch noch immer als Tabu-Themen an. Während über Waffen schon von klein auf gesprochen wird, gehören Sex-Themen in den USA vielerorts nicht ins eigene Zuhause. Auch die Schule übernimmt in vielen Staaten nicht die Rolle des Aufklärers, da wundert man sich nicht, wieso die Teenie-Eltern-Rate in den USA so hoch ist.

Aus diesem Grund hat die Universität Tennessee die Sex Week zum Thema „Sexual Empowerment and Awareness at Tennessee“ ins Leben gerufen. Eine Woche in der es um Sexualität und den eigenen Körper geht. Mit Kursen wie „CSI: Meine Periode“,  „Toys R Sex“  oder „Masturbation Nation“ versuchen die Lehrkräfte die Themen möglichst spielerisch und spannend an die Studenten heranzubringen und so die Hörer möglichst umfassend zu den Themen aufzuklären. Doch auch sehr ernste Themen wie die MeToo-Debatte fehlen nicht in diesem Programm.

Offenheit, Inklusivität, Sex-Positivity und Transparenz schaffen – das sind die Ziele, die dieses Programm bei den Studenten hervorrufen will. „An Universitäten geht es um Bildung und tiefgründige Diskussionen. Und dazu gehören auch wichtige Themen, wie Sex und Sexualität“, heißt es auf der Webseite.

Was für viele ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war, ist für viele Amerikaner zu viel des Freimuts. Menschen stellten sich der Universität entgegen und kündigten an, die Universität von der Wunschliste der Kinder zu streichen. Ein Journalist betitelte die Woche sogar als „Sodom-und-Gomorrah-Woche.“  Doch wo es Kritiker gibt, gibt es auch unterstützende Stimmen und diese überwiegen. Schon seit dem Jahr 2013 wird diese Veranstaltung jährlich durchgeführt und ermuntert die Studenten zu ihrer Offenheit.


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