Stalking – wie sich Opfer wehren können

Mit diesen Experten-Tipps kannst du dich schützen.

Stalking – wie sich Opfer wehren können: Mit diesen Experten-Tipps kannst du dich schützen.
Quelle: Dean Drobot / shutterstock.com
In der heutigen Zeit haben die meisten Beziehungen früher oder später ein Ende. Wer sich fragt, wie lange seine Beziehung noch dauern wird, kann entweder diesen Test hier machen, um herauszufinden, wie seine Chancen stehen, oder sich bemühen, die Harmonie wiederherzustellen. Wenn es allerdings aus ist, muss man dies auch akzeptieren. Es ist ganz normal, dass man für eine gewisse Zeit seiner Verflossenen oder seinem Verflossenen nachtrauert. Wer dem Ex-Partner allerdings nachstellt und ihn gegen seinen Willen immer wieder kontaktiert, überschreitet die Schwelle zum Stalking.

Grenzen setzen
Zwei Menschen, die einmal in einer Beziehung waren, fühlen sich auch Jahre später oft noch zueinander hingezogen. Der bekannte Sex mit dem Ex kann allerdings gefährlich werden, wenn nicht beiden klar ist, dass eine Rückkehr zu einer klassischen Paarbeziehung ausgeschlossen ist.

Um Stalking zu vermeiden und jemanden, der ohnehin dazu neigt, nicht lockerzulassen, nicht noch anzustacheln, ist es wichtig, frühzeitig Grenzen zu setzen.

Wer vom Exfreund bedrängt wird, sollte sich auf keinen Fall dazu hinreißen lassen, ihm die Wohnungstür zu öffnen oder gar körperliche Annäherungen zuzulassen. Es ist wichtig, sofort nach dem Ende einer Beziehung Grenzen zu setzen.

Selbst Wildfremde können zu Stalkern werden. Umso wichtiger ist es, Vorsicht walten zu lassen und deutliche Grenzen zu definieren, die nicht überschritten werden dürfen.

Wenn Liebesavancen zum Problem werden
Der Übergang vom Werben um das Herz eines Menschen zum Stalking ist fließend. Stalking beginnt da, wo sich das Opfer durch die Annäherungsversuche belästigt fühlt. Das können Telefonanrufe, unangekündigte Besuche, Geschenke, Kommentare in sozialen Netzwerken und vieles mehr sein.

Stalking präsentiert sich auf vielfältige Weise. Leider ist fast allen Fällen gemein, dass das Problem mit der Zeit nicht von allein wieder verschwindet. Meist spitzt sich die Situation so zu, dass am Ende eine ernsthafte Bedrohungslage entsteht.

Der Mord an einem 45-jährigen Stalking-Opfer in Giesing ist nur ein trauriger Höhepunkt in einer ganzen Reihe von vollkommen aus dem Ufer gelaufenen Stalking-Attacken.
Die jüngste Verschärfung des Stalking-Gesetzes macht es Opfern zum Glück ein bisschen leichter, sich gegen Stalker zu wehren.

Nun ist es nicht mehr nötig, wegzuziehen oder den Job zu wechseln, um zu belegen, dass Stalking das Leben entscheidend beeinträchtigt. Trotzdem ist es schwer, einen Stalker vor Gericht zu bringen.

Wer gestalkt wird, sollte sich unbedingt rechtzeitig professionelle Hilfe von einer Detektei in Frankfurt oder bei einer Stalking-Beratungsstelle holen. Die durch einen Detektiv gesammelten Beweise für die Belästigung können zu einer Verurteilung beitragen und helfen auch anderen Opfern von Stalkern, indem sie die Spielarten von Stalking sichtbar machen.

Foto: Dean Drobot / shutterstock.com

 

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