Studie beweist: Ein Leben ohne Fleisch macht Männer depressiv

Also her mit dem Steak.

Studie beweist: Ein Leben ohne Fleisch macht Männer depressiv: Also her mit dem Steak.
Quelle: RossHelen / shutterstock.com

Hipster tragen Schnauzbart, sind untergewichtig und ernähren sich vegetarisch bzw. vegan: Das Klischee vom hippen Großstädter ist in allen Metropolen dasselbe. Eine aktuelle Studie könnte das Vorzeige-Image der Öko-Nasen jetzt extrem ins Wanken bringen: Denn alles deutet darauf hin, dass Vegetarier öfter depressiv sind.

Dass der Verzicht auf Fleisch gut für das Herz ist, sich positiv auf die Blutfettwerte auswirkt das Diabetes-Risiko verringert, ist schon lange bekannt. Aber welche Auswirkungen eine vegetarische Ernährung auf unsere Psyche hat, blieb bis jetzt weitestgehend unerforscht.

Die Universität Bristol hat sich deshalb exakt dieses Thema vorgeknöpft und 9.668 Männer befragt. Die britischen Forscher wollten von den Herren wissen, wie sie sich ernähren, außerdem sind unter anderem Daten wie Alter, Kinder, Alkohol- und Zigarettenkonsum mit in die Analyse einbezogen worden. Am Ende war klar: Unter den knapp 10.000 Befragten gab es 350 Vegetarier. Und die neigten auffällig oft zu Depressionen, besonders heftig betroffen waren die Veganer.

Kurz: Ein fleischloses Leben macht Männer unglücklich.

Der Auslöser für die Stimmungsschwankungen ist möglicherweise ein Vitamin B12-Mangel, denn das steckt in Milch- und Fleischprodukten. Wer nicht ausreichend Vitamin B12 zu sich nimmt, ist oft müde, kann sich schlecht konzentrieren und leidet scheinbar auch an chronischer schlechter Laune. Übrigens: In Bier steckt auch ein bisschen Vitamin B12. Es ist also höchste Zeit, sich mal wieder ein kühles Blondes und ein dickes Steak zu gönnen.

Bei den Veganern kommt noch dazu, dass sie kaum Eiweiß zu sich nehmen. Als Ausgleich futtern sie dafür viele Nüsse, was fatal ist, da in den Hülsenfrüchten viele schlechte Omega-6-Fettsäuren stecken. Die befeuern dann Entzündungen im Körper – zusammen mit dem Mangel an Vitamin B12 ist das eine gefährliche Mischung.

Die Forscher sagen aber auch, dass es schlichtweg sein kann, dass depressive Männer einfach weniger Bock auf ein saftiges Steak bzw. Fleisch generell haben. Jetzt muss die Wissenschaft weitere Forschungen anstellen, um der Ursache-Wirkung auf den Grund zu gehen.

Foto: RossHelen / shutterstock.com

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