Switter: Jetzt gibt es „Twitter“ für Sexarbeiter und Kunden

Mehr Sicherheit für Prostituierte.

Switter: Jetzt gibt es „Twitter“ für Sexarbeiter und Kunden: Mehr Sicherheit für Prostituierte.
Quelle: Dzelat/Shutterstock.com & ImYanis/Shutterstock.com

In der herkömmlichen Social Media-Welt ist es für Prostituierte nicht einfach, Kontakt mit Kunden aufzunehmen. Daher gibt es jetzt ein neues Netzwerk, das speziell für Sexarbeiter konzipiert wurde.

Heutzutage spielt sich fast alles in der virtuellen Welt ab und daher sind auch Sexarbeiter auf die sozialen Netzwerke angewiesen. Dies hat den Vorteil, dass sie sich in einer sicheren Umgebung aufhalten können und den Kontakt zu Kunden über den PC statt auf der Straße herstellen können. Jedoch erschweren die gängigen Netzwerke den Prostituierten die Arbeit durch Zensur: Diverse Hashtags werden blockiert und anstößiger Content gesperrt.

Um Sexarbeiter und Freier über das Internet zusammenzubringen, hat das australische Start-Up Assembly Four nun Switter gegründet. Laut der Website haben sich in der vergangenen Woche direkt über 30.000 User auf der alternativen Plattform registriert, die bisher mehr als 200.000 Beiträge verfassten.

Ein nützliches Tool, um den Prostituierten noch mehr Sicherheit zu geben, sind digitale Listen, auf denen sie übergriffige Freier vermerken. So können die Sexarbeiter bereits im Vorhinein Anfragen ablehnen und die Gefahr reduzieren. Darüber hinaus können User auf Switter öffentlich und privat weitere Informationen austauschen und für ihre Dienste werben, wie der Kurier mitteilt.

Foto:  Dzelat/Shutterstock.com & ImYanis/Shutterstock.com

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