Tiestos 30-Millionen-Werbedeal: Wie käuflich sind DJs?

Wenn Musiker mehr Geld mit Werbung als mit Musik verdienen.

Tiestos 30-Millionen-Werbedeal: Wie käuflich sind DJs?: Wenn Musiker mehr Geld mit Werbung als mit Musik verdienen.

30 Millionen US-Dollar für Tiesto und weitere Abermillionen für Afrojack: Wenn ein DJ zu einer wandelnden Werbetrommel und seine Auftritte zu versteckten Werbespots werden, ist er dann noch ein authentischer Musiker?

Laut Dance-charts.de gingen jüngst 30 Millionen US-Dollar über den Ladentisch, als Tiesto seinen Werbevertrag mit Getränkehersteller Seven Up unterzeichnete. Auch Afrojack soll Millionen erhalten haben, indem er für das Xbox- und PlayStation-Game „Call of Duty: Advanced Warfare“ kürzlich fleißig die Werbetrommel rührte:


Auch wenn das Geschäft mit der Musik an sich für viele der EDM-Künstler bereits lukrativ genug sein dürfte: Das meiste Geld der reichsten DJs fließt nicht alleine aus Gigs und Plattenverkäufen. Werbeverträge sind sehr viel ertragreicher.

Übrigens scheint hier auch für DJs der Spruch zu gelten „Je mehr er hat, desto mehr will er“ . Im Forbes Magazine war Tiesto bereits in diesem und in dem vergangenen Jahr als absoluter Top-Verdiener der DJ-Branche gelistet. Da scheint es nicht verwunderlich, wenn er mit Seven Up auch noch den heftigsten Werbedeal von allen einkassiert.

Das Einzige, was sich der EDM-Fan an dieser Stelle fragen könnte, ist, ob ein DJ wirklich noch ein gewöhnlicher DJ ist, wenn er anstatt mit elektronischer Tanzmusik seine Knete plötzlich nur noch mit Werbung verdient. Was meint ihr?

Foto: Screenshot via YouTube

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