Unglaublich: Abtreibungs-Befürworter missbrauchen Bild von kleinem Mädchen für miese Werbung

Die Familie hält tapfer zu der 9-Jährigen.

Unglaublich: Abtreibungs-Befürworter missbrauchen Bild von kleinem Mädchen für miese Werbung: Die Familie hält tapfer zu der 9-Jährigen.
Quelle: Nataliew1020/Twitter

Die 9-jährige Sophia Weaver leidet an einer schweren Behinderung, die sich auf ihr Aussehen auswirkt. Als wäre das nicht schon belastend genug für das Mädchen und die Familie, nutzten jetzt Menschen auf Twitter eines ihrer Bilder als Werbung für Abtreibung.

Sophia kam mit einer schweren Form des Rett-Syndroms auf die Welt. Dies ist eine Erkrankung des autistischen Spektrums, die sich auch körperlich auf die Betroffenen auswirkt. Im Falle der 9-Jährigen sieht man die Ausprägung besonders stark im Gesicht. Darüber hinaus ist das Mädchen komplett auf die Pflege ihrer Eltern angewiesen.

Aufgrund des außergewöhnlichen Erscheinungsbilds des Kindes, muss sich die Mutter regelmäßig schreckliche Bemerkungen anhören. Doch jetzt hat es ein Twitter-User auf die Spitze getrieben: Er nahm ein Bild von Sophia und nutzte es als Werbung, die Abtreibung befürwortet. Laut CNN sprach sich der Nutzer dafür aus, dass jede Frau während der Schwangerschaft einen bestimmten Fruchtwassertest durchführen soll, der Aufschluss darüber gibt, ob der Embryo einen Gendefekt, Erdbkrankheiten oder andere Fehlentwicklungen hat. Sollte dies der Fall sein, soll man das Kind abtreiben, findet der Twitter-User. Wer sich gegen die Abtreibung entscheidet, soll seiner Meinung nach alle Behandlungskosten selbst tragen.

Als wäre dieser Angriff nicht schon beleidigend und kränkend genug, markierte der Ersteller Sophias Mutter Natalie auch noch, damit sie das Posting sieht. Diese war schockiert und hat den Beitrag sofort gemeldet – aber Twitter schrieb ihr, dass das Posting nicht gegen die Regeln verstößt. Der böse Tweet führte zu immer mehr Anschuldigungen gegenüber Natalie und ihrer Tochter, so dass sich die Frau gezwungen sah, öffentlich dazu aufzurufen, den Post zu melden. Dies führte schließlich endlich dazu, dass der Account des Twitter-Users gesperrt wurde.

Foto: Nataliew1020/Twitter

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