Unglaublich: Elch ertrinkt, weil Gaffer ihn nicht an Land kommen lassen

Sie machten Fotos und trieben das erschöpfte Tier ins Wasser!

Unglaublich: Elch ertrinkt, weil Gaffer ihn nicht an Land kommen lassen: Sie machten Fotos und trieben das erschöpfte Tier ins Wasser!
Quelle: Steve Boice/Shutterstock.com

Man hört leider immer wieder, dass dreiste Schaulustige sich in Scharen um Unfallstellen tummeln und im schlimmsten Fall sogar Rettungskräfte an ihrer Arbeit hindern. Doch nun kam es zu einem traurigen Fall, bei dem solche Menschen wahrscheinlich den Tod eines Tieres zu verantworten haben.

In den USA schwamm ein Elch mehrere Kilometer über den Lake Champlain zur Insel Grand Isle in Vermont. Vom langen Schwimmen geschwächt, wollte er schließlich bei South Hero an Land kommen, wie The Independent berichtet. Dort erwarteten ihn jedoch viele Touristen, da gerade Hochsaison ist.

Statt dem großen Elch den Weg frei zu machen, zückten sie ihre Handys und machten Bilder von dem Tier, das sich gerade ausruhen wollte. Daraufhin fühlte sich der Elch scheinbar so sehr gestört, dass er die Flucht ergriff und lieber wieder zurück ins Wasser ging. Vor lauter Erschöpfung ertrank er schließlich, so dass Wildhüter mit ihrem Rettungsboot nur noch den leblosen Körper aus dem Wasser ziehen konnten.

Aufgrund dieses erschreckenden und traurigen Vorfalls, klären nun die örtlichen Behörden über das richtige Verhalten gegenüber Wildtieren auf: "Es ist zwar imposant, diese Tiere zu sehen, aber es sind wilde Tiere, die in Ruhe gelassen werden müssen und nur aus der Entfernung beobachtet werden sollten. (...) Wenn du ein großes Tier wie dieses siehst - melde es bitte sofort bei Vermont Fish and Game, um weitere Situationen dieser Art zu vermeiden."

Foto:  Steve Boice/Shutterstock.com 

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