Upps: Notruf wegen gefesselter Frau entpuppt sich als Bondage-Kurs

Polizei erlebt "Fifty Shades of Grey" hautnah.

Upps: Notruf wegen gefesselter Frau entpuppt sich als Bondage-Kurs: Polizei erlebt "Fifty Shades of Grey" hautnah.
Quelle: Kuznechik/Shutterstock.com

Wachsame Nachbarn können gleichzeitig Fluch und Segen sein. Und manche sind einfach so neugierig, dass sie jegliches Geschehen rund um die Uhr beobachten. Jetzt hat ein Mann wegen einer besonders pikanten Entdeckung die Polizei gerufen.

Gestern Abend ging bei der Polizei Neustadt ein Anruf ein, in dem geschildert wurde, dass ein Mann vom Treppenhausfenster aus, die Misshandlung einer jungen Frau in der gegenüberliegenden Wohnung beobachtet hat. Sie sei von zwei Männern nackt gefesselt und misshandelt worden.

Als die Beamten die Wohnung ausfindig machten, stellten sie den Bewohner sofort zur Rede. Dabei fiel auf, dass es tatsächlich zur besagten Fesselung kam, allerdings handelte es sich hierbei nicht um eine Misshandlung, sondern um eine einvernehmliche Aktion. Der Mieter ist nämlich Lehrer des japanischen Shibari-Bondage und führte in seiner Wohnung ein Paar in die Kunst der erotischen Fesselung ein. Bei der Befragung der Personen stellten die Beamten fest, dass alle wohlauf waren und den Vorfall mit Humor nahmen. Die Beamten bekamen zudem eine Einladung selbst an diesem Kurs teilzunehmen – als eine Art dienstliche Fortbildung. Dieses Angebot lehnten sie jedoch höflich ab, wie es im Polizeibericht heißt.

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