Upskirting: Mädels, schützt euch vor dieser miesen Form der sexuellen Belästigung

Im Sommer feiert dieser traurige Trend Hauptsaison.

Upskirting: Mädels, schützt euch vor dieser miesen Form der sexuellen Belästigung: Im Sommer feiert dieser traurige Trend Hauptsaison.
Quelle: Photographee.eu / shutterstock.com

Sobald die Temperaturen steigen, werden unsere Outfits knapper. Pfeifende und glotzende Männer sind leider ein übler Beigeschmack unserer luftigen Kleidung. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, bleibt es manchmal nicht bei gierigen Blicken, sondern es kommt noch viel schlimmer.

Stichwort Upskirting. Der englische Begriff fasst zusammen, was für alle Mädels eine absolute Horrorvorstellung ist: Dass jemand heimlich unter ihren Rock fotografiert. Diese abstoßende Art der Belästigung feiert auf Festivals Hochsaison – aber auch auf Rolltreppen, in der U-Bahn oder im Club kommt es immer wieder zu solchen Aktionen.

Das traurige Thema wird zurzeit heiß diskutiert, weil ein britisches Mädel sich zurzeit mit allen Mitteln gegen ihre Peiniger wehrt. Gina Martin war Anfang Juli auf einem Festival im Londoner Hyde Park, als sie Opfer einer Upskirting-Attacke wurde. Zusammen mit ihrer Schwester wollte sie unbedingt ein Konzert von „The Killers“ sehen, als zwei Typen anfingen die Mädels anzuquatschen.


Kurz darauf war klar: Einer der beiden hatte seine Handykamera unter Ginas Rock gehalten und ein Foto geschossen. Völlig schockiert rief sie die Polizei, die sich die Aufnahmen ansahen. Ihr Fazit: Das Foto sei nicht „nackt“ genug, weil die junge Frau einen Slip anhatte. Entsprechend sind die Ermittlungen sehr schnell eingestellt worden. In England sind solche Fotos tatsächlich nicht als Sexualstraftat gelistet und werden deshalb nicht geahndet. Es ist also legal, Mädels unter dem Rock zu knipsen. Ein absolutes Unding.

Jetzt kämpft Gina unter anderem mit einer Online-Petition für eine Änderung des Gesetzes.

Bei uns ist das Fotografieren ohne vorherige Einwilligung Gott sei Dank schon lange verboten, weil es gegen unsere Persönlichkeitsrechte verstößt. Das hindert perverse Männer natürlich nicht daran, trotzdem Fotos unserer Slips zu machen – es gibt sogar extra Websites, die einen Haufen Kohle mit diesen illegalen Bildern machen.

Trotzdem lassen wir uns kurze Röcke natürlich nicht vermiesen. Ein wachsames Auge kann aber nie schaden – im Ernstfall, um dem knipsenden Arschloch unsere Meinung zu geigen.

Foto: Photographee.eu / shutterstock.com

 

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