Vier Tote beim Amsterdam Dance Event 2014

Traurige Zwischenfälle erschüttern Musikwelt.

Vier Tote beim Amsterdam Dance Event 2014: Traurige Zwischenfälle erschüttern Musikwelt.

Am vergangenen Sonntag, dem 19. Oktober, ging die inzwischen 26. Ausgabe des Amsterdam Dance Events zu Ende. Fünf Tage lang versammelte sich das Who-is-Who der elektronischen Musikszene in der niederländischen Hauptstadt, um zu feiern und sich über neue Entwicklungen in der Musik-Branche auszutauschen. Fast 400.000 Menschen aus der ganzen Welt kamen nach Amsterdam. Wie jüngste Medienberichten bekannt gaben, hat das diesjährige Event leider vier traurige Zwischenfälle zu verzeichnen, bei denen drei Männer und eine Frau ums Leben kamen.

Am Samstagnachmittag wurde laut inthemix.com ein 33-jähriger Serbe ins Krankenhaus gebracht, nachdem er zuvor im Club „Lite“, einem der 300 Locations auf dem Amsterdam Dance Events, feierte. Scheinbar war sein Zustand derart kritisch, dass er kurz darauf verstarb. Am gleichen Abend sei auch ein 21-Jähriger Niederländer aus einem anderen Club ins Krankenhaus eingeliefert worden sein. Er befand sich ebenfalls in einer derart schlechten Verfassung, dass die Ärzte nichts mehr für ihn tun konnten und ihn anschließend für tot erklärten. 

Zu einem weiteren Todesfall soll es am Sonntag gekommen sein, als eine 41-jährige Frau von ihrem Mann in einem Taxi ins Krankenhaus gebracht wurde. Laut inthemix.com habe die Frau Ecstasy konsumiert. Auch sie soll am Samstag im Club „Lite“ gefeiert haben. Richard Zijlma, Geschäftsführer des ADE, äußerte sich jetzt öffentlich zu den Vorfällen:

„Die gesamte ADE-Organisation ist von diesen tragischen Unfällen geschockt. Wir stehen in engem Kontakt mit allen Veranstaltungsorten, Gemeinden und Rettungsdiensten, die ein Teil des ADE Festival sind. Alle Vorkehrungen werden getroffen, um die generelle Sicherheit und die Sicherheit der Zuschauer bei allen teilnehmenden Locations zu gewährleisten. Jeder Veranstaltungsort ist für seine eigene Sicherheit und die Türpolitik zuständig und am Eingang eines jeden Veranstaltungsortes wird eine umfassende Inspektion abgeschlossen. Drogenkonsum wird in keinster Weise bei ADE toleriert und unsere Partner unternehmen alle Anstrengungen, um sicherzustellen, dass sich die Menschen bei der Veranstaltung verantwortungsbewusst verhalten. Letztlich gibt es eine Grenze, was wir tun können. Die Leute müssen auch die Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen. Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden in dieser Zeit und wir möchten unser tiefstes Mitgefühl an sie auszudrücken."

In welcher Form Drogencocktails für den Tod der vier Personen auf der ADE 2014 verantwortlich waren, soll nun die Autopsie klären.

UPDATE:
Die Amsterdamer Polizeibestätigte am Dienstagmittag den Tod eines 41-jährigen Mannes. Bei dem Opfer soll es sich laut Musik Week um Felix Hines, dem Verlagsgeschäftsführer von Phoenix Media International, handeln.

Alle Fotos vom Amsterdam Dance Event 2014 findet ihr hier!

Foto: virtualnights.com

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