Von wegen Gleichberechtigung: Bei diesen Drogerie-Artikeln zahlen Frauen deutlich mehr

Einfach nur dreist!

Von wegen Gleichberechtigung: Bei diesen Drogerie-Artikeln zahlen Frauen deutlich mehr: Einfach nur dreist!
Quelle: Creative Family/Shutterstock

Am 8. März ist Internationaler Frauentag und ab diesem Jahr ist er in Berlin sogar offizieller Feiertag. Das ist natürlich ein Grund zur Freude, auch für alle, die nicht in der Hauptstadt wohnen. Doch was wir wirklich brauchen, ist kein zusätzlicher freier Tag, sondern Änderungen im Alltag. Und da ist das Thema Geld immer an erster Stelle. Denn obwohl Frauen bekanntermaßen im Schnitt immer noch weniger verdienen als Männer, müssen sie für manche Produkte immer noch mehr zahlen.

Wir kennen das wahrscheinlich alle: Mal eben schnell zur Drogerie und nur das Nötigste kaufen. Funktioniert eigentlich nie, denn irgendwas findet man immer, was man auch noch unbedingt braucht. Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann bestimmt. Und die Marketing-Experten von dm, Rossmann und Co. sind sehr geübt darin, uns Mädels das Geld aus der Tasche zu ziehen.

 
 
 
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Sicher müsste keine von uns die Verpackungen bzw. Produkte in den schönsten weiblichen Farben kaufen, aber Pink, Rosa, Rot, Lila und andere teils zarte, teils kräftige Töne machen sich doch so viel besser im Badezimmer. Und passen eben auch perfekt zur dortigen Einrichtung. Aber warum müssen wir für dieses Farb-Faible so viel mehr bezahlen, als für die Männerprodukte?

 
 
 
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Tatsächlich sind die Versionen in Pink um ein Vielfaches teurer, wie der Spiegel in Bezug auf eine Untersuchung der Hamburger Verbraucherzentrale schreibt. Als Beispiel für diesen unglaublichen Preisunterschied wurde ein Rasierschaum der Marke Isana von Rossmann genannt. Hier zahlen Kunden für die weibliche Variante über 100 Prozent mehr. „Wir haben die Marktstichprobe zum vierten Mal gemacht - und die Preisdifferenz hat sich wenig verändert“, zitiert Tag24  Armin Valet zur Untersuchung der sogenannten „Pink Tax“ also „Pinken Steuer“. Im Schnitt sind die Produkte für Mädels 38 Prozent teurer. Eine wirklich erschreckende Bilanz.

 
 
 
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