Von wegen ödes Landleben: Dreimal im Jahr geht’s beim ‚Dorfbums‘ so richtig ab

Geiler als jede Szene-Party!

Von wegen ödes Landleben: Dreimal im Jahr geht’s beim ‚Dorfbums‘ so richtig ab: Geiler als jede Szene-Party!
Quelle: Screenshot via Dorfbums Facebook

Dorfsterben und Landflucht sind die richtig typisch deutsche Begriffe. Besonders der Norden der Bundesrepublik ist von sinkenden Einwohnerzahlen betroffen. Kein Wunder, denken jetzt viele, denn allzu groß ist das Freizeitangebot auf dem platten Land zwischen Nord – und Ostsee nicht gerade. Doch in Lübtheen ist das so ganz anders.

Lübtheen – noch nie gehört? Wir auch nicht, bis heute. Der Ort im Mecklenburgischen Elbetal liegt etwa eine halbe Stunde von Schwerin entfernt. Und auch nach Hamburg, zu dessen Metropol-Region die Stadt zählt, ist nicht allzu weit weg. Sollte den knapp 5.000 Bewohnern doch mal die Decke auf den Kopf fallen, gibt es jedoch keinen Grund, weite Strecken zurückzulegen.

Denn dreimal im Jahr lässt man beim ‚Dorfbums‘ so richtig die Kuh fliegen. Unter dem Motto „Tanzen, Feiern, Knutschen“ kamen bei der jüngsten Auflage der Kult-Party wieder einige Hundert Feierwütige zusammen, um die sprichwörtliche Sau rauszulassen. Nicht nur der Name der Veranstaltungsreihe klingt wie aus einer anderen Zeit, auch das Konzept ist eher an die Zeiten aus der Jugend unserer Eltern angelehnt.

„Bei uns sind sie alle. Die Jungen und die Junggebliebenen“, – sagt Daniel Ledwa im Gespräch mit der Schweriner Volkszeitung. Er und Mitinitiator Christoph Conrad sind begeistert vom Erfolg, den ihre Idee bisher hatte. Und die beiden kommen nicht mal aus der Eventbranche: Ledwa ist Versicherungsmakler und Conrad ist im Metallbaugeschäft tätig. Gemeinsam gründeten sie die Firma „vmf music“. Die nicht ganz so jugendfreie Abkürzung steht für „Vögel(n) mit Freunden. Und weil wir diese leicht anrüchigen Wortspiele so mögen, heißt die Party auf dem Lande eben Dorfbums. Außerdem hat meine Oma das auch schon so genannt“, sagt Ledwa und lacht.

Musikalisch geht’s von Schlager über Pop, Techno, House und Rock bis hin zu Goa. So breit aufgestellt, wie die Untermalung, dürften auch die Besucher früher oder später sein bei den äußert verbraucherfreundlichen Preisen: Eine Mische gibt’s schon für vier Euro und ein Pils kostet gerade mal schlappe 2,50 Euro. Da bleibt keine Kehle trocken!


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Foto: Screenshot via Dorfbums Facebook

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