Vorgetäuschter Kindstod: So mies sammelte Paar Spendengelder

Unfassbar, wie skrupellos manche Menschen sind.

Vorgetäuschter Kindstod: So mies sammelte Paar Spendengelder: Unfassbar, wie skrupellos manche Menschen sind.
Quelle: morrowlight/Shutterstock.com

Arztrechnungen bezahlen, eine Weltreise finanzieren oder den langersehnten Hausbau endlich verwirklichen: Es gibt viele Gründe, warum Leute online Geld sammeln. Doch ein Paar aus den USA hat die virtuellen Spendenkampagnen nun mit ihrer Masche auf heftige Weise in die Schlagzeilen gebracht.

Das Internet verbindet uns praktisch mit der ganzen Welt und ermöglicht uns Dinge, die früher gar nicht denkbar waren. Immer beliebter werden beispielsweise sogenannte Crowdfunding-Pages, auf denen man bei der globalen Community für eigene Projekte oder für andere Geld sammelt. Meist sind es ernsthafte und wichtige Anliegen, aber natürlich auch angenehme Dinge, wie Reisen, die auf diese Weise mitfinanziert werden.

Doch ein Paar aus Pennsylvania führte die Gutmütigkeit und Freigiebigkeit Fremder und ihrer eigenen Freunde nun ab absurdum. Denn die 23-jährige Kaycee und ihr 27-jähriger Mann Geoffrey Lang täuschten den Tod ihres angeblichen Kindes vor und zwar mit einer Babypuppe. Damit ihre Geschichte möglichst glaubhaft erscheint, wurden auch schon die Schwangerschaft und Geburt gefakt, wie Noizz berichtet.

Bei einer Babyparty bekamen die zwei schon rund 630 Euro Bargeld von Freunden geschenkt und nach dem vermeintlichen Tod ihres Neugeborenen richteten sie heimtückisch eine GoFundMe-Seite ein. Dort ergaunerte das Paar zusätzlich über 450 Euro von mitfühlenden Fremden für die Beerdigung. Angeblich war ihr Baby mit einem schweren Lungenfehler auf die Welt gekommen und nur drei Stunden nach der Geburt gestorben. Fotos von ihrem Kind gab es auch und zwar in Form einer Babypuppe. Doch genau die wurde Kaycee und Geoffrey zum Verhängnis und ihr Schwindel flog schließlich auf.

Beide erhielten Anzeigen und wurden verurteilt. Die Höhe ihrer Strafe hängt dabei von der Gesamtsumme ab, die sie sich mit ihrer krassen Masche erbeutet haben. Bei einem Betrag von weniger als 2.000 Dollar dürfte das Urteil verhältnismäßig milde ausfallen.

Video: CBS Pittsburgh via YouTube
Foto: morrowlight/Shutterstock.com

 
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