Weil er sie hasst: Künstler lässt sich Nippel abschneiden und isst sie

Diese fragwürdige Aktion hielt er auf Video fest.

Weil er sie hasst: Künstler lässt sich Nippel abschneiden und isst sie: Diese fragwürdige Aktion hielt er auf Video fest.
Quelle: PRASAN MAKSAEN/Shutterstock.com

In der Welt der Bodymodification gibt es keine Grenzen. Während die meisten sich mit Piercings und Tattoos zufrieden geben, gehen andere mit Zungenspaltungen, Brandings und Scarification noch einen Schritt weiter. Doch es gibt auch eine Leute, die sich aus ästhetischen Gründen ganze Körperteile amputieren lassen.

Wenn man Bonnie Bakeneko sieht, fällt einem direkt auf, dass es sich bei ihm um keinen Normalo handelt. Der Künstler ist nicht-binär, also weder ausschließlich männlich noch weiblich, stark tätowiert und polarisiert mit skurrilen Outfits. Außerdem hat er eine Fetisch-Kollektion herausgebracht, die verschiedene Wangenspreizer beinhaltet, die einen freien Blick auf den gesamten Mundraum geben.

 
 
 
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Doch noch schockierender als der Anblick seiner Kunst ist sein YouTube-Video „Your Body Is Not A Temple“. In dem sieht man Bonnie zunächst, wie er fast nackt auf einem Sofa liegt und sich mit Handschuhen, auf denen lange Nägeln kleben über den Körper streichelt. Dabei fällt einigen wahrscheinlich schon auf, dass irgendwas mit seinen Brustwarzen nicht stimmt. Die sind nämlich nicht mehr vorhanden.

Video via Bonnie Bakeneko/YouTube

Wie Bonnie im Interview mit Vice erklärt, hatte er schon als Kind ein gestörtes Bild von seinem eigenen Körper. Er sah ihn nie als Einheit, sondern als zusammenhanglose Ansammlung von Einzelteilen. Am schlimmsten stand es schon immer um seine Nippel – die hasste er. Daher fasste er den Entschluss, sie entfernen zu lassen.

 
 
 
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Da ein Schönheitschirurg die OP nicht durchführen wollte, wandte sich Bonnie an eine Body-Mod-Künstlerin, die seinen Wunsch schließlich erfüllte. Ursprünglich wollte der Künstler seine amputierten Nippel wie ein Präparat in Formaldehyd einlegen, doch er fand den Gedanken eklig, dass seine Brustwarzen ihn überleben würden. Also entschied er sich für eine transformative Art des Behaltens und aß sie roh. Dies war für ihn ein heilender Prozess, der ihn regelrecht high machte – und das, obwohl er eigentlich vegan lebt.

Foto: PRASAN MAKSAEN/Shutterstock.com

 

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