Weil sie zu viel furzte: Polizistin nach 22 Jahren gefeuert

Die Sache dürfte ihr ziemlich stinken.

Weil sie zu viel furzte: Polizistin nach 22 Jahren gefeuert: Die Sache dürfte ihr ziemlich stinken.
Quelle: John Roman Images/Shutterstock

Gründe dafür, den Job zu verlieren, gibt es viele und bei der Polizei sind die Auflagen verständlicherweise noch strenger als in den meisten anderen Berufen. Denn als Ordnungshüter soll man andere beschützen und auch ein entsprechendes Image nach Außen vertreten. Eine Engländerin hat nun nach 22 Jahren ihre Stelle als Polizistin verloren - aus einem wirklich krassen Grund. 

Ihr halbes Leben hatte Claire Fitzpatrick in einer Polizeistation gearbeitet. Nun wurde die 44-Jährige, die der Mirror als „Großbritanniens unhöflichste Polizistin“ bezeichnet, entlassen. Der Grund dafür waren ihr unangebrachter Sprachgebrach im Dienst und die Tatsache, dass die gerne mal einen fahren ließEinen jungen Kollegen hatte sie einmal gefragt, ob er eine Affäre mit einer „fetteren, ekeligen, alten Frau“ haben wolle. Aus ihrer ungenierten Art machte die Britin auch in einem Anhörungsverfahren kein Geheimnis. Es sei in der Station einfach der vorherrschende Sinn für Humor, so miteinander umzugehen.

Neben ihrem losen Mundwerk hatte die zweifache Mutter aber auch ihre Körperfunktionen kaum unter Kontrolle und gab zu, vor dem Polizeigebäude gefurzt zu haben. „Es war keine Absicht“, erklärt Claire, die zuletzt als vorläufiger Sergeant tätig war. „Ich habe mich darüber lustig gemacht. Manchmal habe ich gesprochen wie Borat oder habe meine Stimme verstellt.“

Insgesamt werden ihr 25 Vergehen wegen unangemessen Verhaltens zur Last gelegt, die sie nach 22 Jahren bei der Polizei nun den Job gekostet haben. Bei der Anhörung gab sie auch an, dass „F*tze“ ihr „Schimpfwort der Wahl“ war und dieses hatte sie regelmäßig auch im Dienst benutzt. Auch vor Ort in der vollbesetzten Wache war sie nicht besonders zurückhaltend und fragte eine andere Polizistin sogar nach einer „Creme gegen Pilz“Ihre Kollegen beschreiben vor allem ihren „eigenen Sinn für Humor“.

Auch ein Anwalt konnte ihr nicht mehr helfen. „Meist machte sie sich selbst zum Gegenstand ihrer Witze und wollte einfach eine gute Zeit haben“, erklärt Jurist Nick Gedge, der Claire Fitzpatrick bei der Anhörung vertritt. „Die Vorwürfe wurden als erwiesen bewertet und der Ausschuss entschied, dass die Beamtin mit sofortiger Wirkung suspendiert wird“, bestätigte ein Sprecher ihre fristloste Kündigung.

Foto: John Roman Images/Shutterstock

 

 

 

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