Wissenschaftlicher Durchbruch: Gibt es bald Liebespillen auf Rezept?

Wie ein Liebestrunk in Pillenform!

Wissenschaftlicher Durchbruch: Gibt es bald Liebespillen auf Rezept?: Wie ein Liebestrunk in Pillenform!
Quelle: YAKOBCHUK VIACHESLAV via Shutterstock.com (Symbolbild)

Wäre es nicht schön, wenn wir magische Kräfte hätten und uns das Leben so gestalten könnten, wie wir wollen? Reisen ohne Stau und Flugausfall, neue Klamotten ohne Shopping-Tour und natürlich die große Liebe per Fingerzeig. All das ist jedoch nur in unseren Träumen, in Märchen oder auf der Leinwand möglich. Doch nun scheinen Forscher einen ganz großen Coup gelandet zu haben: eine Liebespille.

Wissenschaftler an der renommierten Oxford University arbeiten tatsächlich seit Jahren an einer Pille, die das Gefühl von Verliebtheit erzeugen soll, wie auch Woman.at berichtet. Dort wurde am Future of Humanity Institute unter der Leitung von Neuro-Ethiker Adam Sandberg mit Präparaten gearbeitet, die dank chemischer Reaktionen dieselben Effekte im Gehirn auslösen, die wir als spirchwörtliche „Schmetterlinge im Bauch“ kennen. Dabei lag der Fokus auch darauf, wie sich eine "chemischen Liebe" in Zukunft auf die Menschen und deren Psyche auswirkt.

Die Wirkung der Liebespille basiert auf der Wirkung des Hormons Oxytocin, das auch als Kuschelhormon bezeichnet wird. Unser Körper produziert in den unterschiedlichsten Situationen Oxytocin, etwa bei innigem Körperkontakt, Streicheln, nach dem Orgasmus sowie beim Stillen. Und eben dieses Hormon ist hauptverantwortlich für das Gefühl der Liebe, wie auch Woman.at schreibt.

Allerdings wirkt die Pille keineswegs zielgerichtet, sprich wir können nicht sagen, dass sich eine bestimmte Person in uns verlieben soll. Vielmehr wird „allgemein“ ein Gefühl der Verliebtheit erzeugt. Bei Langzeitbeziehungen jedoch bezieht man dieses am wahrscheinlichsten auf den Partner oder die Partnerin und hier könnte das Wundermittel tatsächlich bröckelnde Ehen retten. Sofern die schwindenden Schmetterlinge das einzige Problem in der Partnerschaft sind - sonst hilft wohl auch die rosarote Brille per Tabletteneinnahme nur bedingt. Wann die Liebespille wirklich auf den Markt kommt, steht allerdings noch in den Sternen.

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Foto: YAKOBCHUK VIACHESLAV via Shutterstock.com (Symbolbild)

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