WTF: Zocker will Familie vergiften, weil sie das WLAN ausstellte

Ein Fall, der sprachlos macht.

WTF: Zocker will Familie vergiften, weil sie das WLAN ausstellte: Ein Fall, der sprachlos macht.
Quelle: frankie cordoba/Unsplash

Immer mehr vor allem junge Menschen verbringen ihre Freizeit fast ausschließlich vor dem Computer oder mit dem Smartphone. Und während die Online-Spielsucht nun sogar von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Krankheit anerkannt wird, leiden nicht nur Betroffene selbst. Wie weit manche Gamer gehen, um ihrer Sucht nachzugehen, zeigt nun ein aktueller Fall aus Thailand.

Wie Unilad berichtet, hatte der 29-jährige Sak Duanjan aus Sisaket im Nordosten des Landes besonders heftig reagiert, nachdem seine Eltern die Internetverbindung ausstellten. Am 13. Juni war der junge Mann spätabends betrunken nach Hause gekommen, wie es heißt. Während seine Eltern versuchten zu schlafen, spielte Sak mit voller Lautstärke ein Spiel auf seinem Handy.

Sein Stiefvater, der 52-jährige Chakri Khamruang, sah keinen anderen Ausweg mehr und stellte das WLAN aus. Doch das machte alles nur noch schlimmer, denn nun rastete Sak völlig aus, beschimpfte seinen Stiefvater und verwüstete das Haus. In seiner Not erhob Chakri die Hand gegen seinen Stiefsohn und beide gingen schließlich zu Bett. Am nächsten Morgen schien sich die Lage zunächst entspannt zu haben, bis Saks Mutter, die 51-jährige Suban Duanjan, Reis kochen wollte. Dafür holte sie Wasser aus einem Brunnen, doch dieses war mit tödlichen Pestiziden vergiftet, die auf der Wasseroberfläche schwammen. Schnell fiel der Verdacht auf Sak.

„Ich sah gegen 2 Uhr nachts wie mein Sohn die Treppe runter ging und etwas in ein Glas packte. Ich fragte ihn, was er machte. Doch er antwortete nicht und ging wieder ins Bett. Ich ließ die Sache auf sich beruhen und ging schlafen. Ich konnte noch immer nicht glauben, dass er zu so etwas fähig ist. Ich weiß, dass er schnell wütend wird. Wir haben unser Bestes getan, um mit seiner Wut umzugehen, aber diesmal ist es einfach zu viel“, erklärt Mutter Suban. Völlig verzweifelt wandten sich Saks Eltern schließlich an die Behörden und baten um Hilfe. Der Gamer gestand die Tat und nannte als Grund seine Rage darüber, dass er vom Zocken abgehalten worden war. Zum Glück wurde niemand verletzt und das vergiftete Wasser gefunden, bevor jemand damit in Berührung kam.

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