YouTube als Hebamme: Frau holt ihr Kind allein im Hotelzimmer auf die Welt

Sie hielt die Wehen für Magenverstimmungen.

YouTube als Hebamme: Frau holt ihr Kind allein im Hotelzimmer auf die Welt: Sie hielt die Wehen für Magenverstimmungen.
Quelle: TheWittleDemon/Twitter

Dass es ungewollte Schwangerschaften gibt, ist kein Geheimnis. Manchmal bemerken Frauen erst ziemlich spät, dass sie schwanger sind. Aber was passiert, wenn man dies verdrängt und es erst realisiert, wenn man bereits Wehen hat und völlig allein ist? Google hilft!

Die Geschichte der Amerikanerin Tia Freeman ist wirklich unglaublich und geht deshalb gerade viral. Die junge Frau ist auf der Reise nach Deutschland, wo sie einen Freund besuchen will und macht einen Zwischenstopp in der Türkei. Dort bemerkt sie plötzlich einen ziehenden Schmerz in der Bauchregion und geht von einer Magenverstimmung vom Flugzeug-Essen aus. Tatsächlich sind dies jedoch Wehen, wie sie kurze Zeit später feststellt. Die Frau erfährt erst im siebten Monat von ihrer Schwangerschaft, da sie durch ihre Pille sowieso keine Menstruation hatte und verdrängt den Gedanken danach einfach. 

Weil Tia Freeman alleine unterwegs ist und Angst hat, dass ihre Versicherung den Krankenhausaufenthalt nicht zahlt, beschließt sie, das Baby allein auf die Welt zu bringen, wie abc News berichtet. Sie setzt sich in die Badewanne ihres Hotelzimmers und sucht im Internet nach Rat. Dort schaut sie sich YouTube-Videos an und sucht passende Utensilien zusammen. Mit ihrem iPhone zählt sie ihre Kontraktionen mit, bis schließlich ihr Sohn gesund zur Welt kommt, wie man später im Krankenhaus feststellt. Ihre Familie und Freunde erfahren erst Tage später von der Schwangerschaft und Geburt.

Im Netz sind die Meinungen gespalten. Einerseits sind alle froh, dass die Geschichte gut ausgegangen ist, andererseits halten viele Leute die Geburt für unverantwortlich und weisen auf die Risiken hin. Natürlich kann man sich nicht aussuchen, wann ein Baby kommt, dennoch sollte man zumindest einen Krankenwagen um Hilfe rufen, wenn man es nicht mehr ins Krankhaus schafft.

Foto: TheWittleDemon/Twitter

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