Review: International Music Summit 2010 - IMS Ibiza

Kategorie: Live

Ein bisschen Networking, ein bisschen Sonne tanken, ein bisschen tanzen.

Itzi bitzi Ibiza: Zum Saisonstart auf dem Partyeiland fand bereits zum dritten Mal der International Music Summit (IMS) statt. Ein bisschen Networking, ein bisschen Sonne tanken, ein bisschen tanzen: all das vereinte das Branchenevent Ende Mai erneut.

Der vormalig so krisengeschüttelten Dance Music-Industrie geht es wieder gut, so der Tenor der Panels und Diskussionsrunden. Mit David Guetta, Deadmau5 und Co. hat das Genre mittlerweile echte Superstars, deren Google-Rankings mit Pop-Größen locker mithalten können. David Guetta hat 3 Millionen Facebook-Freunde und 175.000 Follower auf Twitter - da ist es kein Wunder, dass seine Single "When Love Takes Over" letztes Jahr sage und schreibe 50 Millionen Mal online abgespielt wurde über die diversen Portale. "Erst habe ich gedacht: Warum zum Teufel soll ich jetzt twittern, was ich gerade mache?", so der gut gelaunte Erick Morillo im Keynote-Interview (könnt ihr hier sehen). Aber: "Es kommt jedes Jahr eine neue Partycrowd", weiß er, Leute, die ihn noch nicht kennen - und die erreicht er mit Twitter und Co. hervorragend. "It´s so important", so der New Yorker DJ und Pacha-Dauerresident.

Richtig spannendes Thema auf dem IMS: Amerika entdeckt die Dance Music. Tiesto oder 2Many DJs sind Headliner auf großen Rockfestivals wie dem Coachella in Kalifornien, und David Guetta hat es inzwischen sogar auf das Titelcover des eher rock-konservativen US-Musikmagazins Billboard geschafft! Und das, obwohl die Mainstream-Medien des Landes immer noch glauben, wer Dance Music hört, sei automatisch "entweder drogenabhängig oder schwul", wie der New Yorker DJ Tommie Sunshine (Bild oben) es so knackig ausdrückte. Aber die Zeiten scheinen sich zu ändern - und wenn Daft Punk schon einen Hollywood-Soundtrack produzieren, dann dürfte die Elektronikwelle bald richtig rollen in der Neuen Welt.

Nochmal zurück zu Guetta: Seine Fuck Me I´m Famous-Openingparty im Pacha platzte aus allen Nähten und zündete sowohl musikalisch als auch pyrotechnisch. Weniger eng, dafür nicht minder funky war es in der hochsympathischen Partybar Grial gleich nebenan, wo Heidi und Sascha Dive der vorwiegend spanischen Feiergemeinde sichtlich Freude bereiteten. Auch super: Die 2009 zum „place to be“ avancierte Beach-Location Ushuaia am Playa d´en Bossa, die der neue Pacha-Resident Luciano, Reboot und Kollegen ordentlich auf Betriebstemperatur brachten, da machten sich die fleißig verteilten Promo-Fächer gleich bezahlt. Bilder vom Space Opening (Hammer: der Outdoor-Bereich mit 8 Meter hohem DJ-Pult und LED-Wänden) vom IMS-Finalevent hoch über der Altstadt und aus Ibiza insgesamt und überhaupt findet ihr auf der rechten Seite - und alle Ibiza-Events der Saison 2010 natürlich bei uns auf

ibiza.virtualnights.com.

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