Natty

Wo? Gretchen, Obentrautstr. 19-21, 10963 Berlin

Wann? Monday, 07.10.2019 20:00

Natty

Ragga, Hip Hop, Drum'n'Bass, Reggae und Spuren anderer Musikstile.

Natty wurde als Alexander Akiloe Philip Modiano in San Francisco geboren, aber seine Eltern verschlug es nach London, als er ein Jahr alt war. Seinen heutigen eklektischen Musikgeschmack verdankt Natty seinem multikulturellen Elternhaus:
Der Papa, Brite italienischer Abstammung, mochte Bob Dylan und Neil Young. Die Mama aus dem Süden Afrikas war Motown-Fan, vom Afrobeat infiziert und liebte jamaikanische Musik aus den Sechziger Jahren.

Mit seinem Namen, den Dreadlocks und leicht verständlichem Patois wurde Natty von der Mainstream-Presse auf der Insel als aufstrebender Reggae-Künstler gefeiert.
Im Jahre 2008 legte er mit „Man Like I" sein Debütalbum via Vibes & Pressure vor. Mit der EP „Out Of Fire" verkürzte Natty die Wartezeit bis zum nächsten Album. Der versierte Künstler (Multiinstrumentalist, Sänger, Produzent und Songwriter) bewies hiermit erneut, dass es auch ohne Schubladen geht. So wurden Genres verspielt miteinander vermischt: Ragga, Hip Hop, Drum'n'Bass, Reggae und Spuren anderer Musikstile. Offensichtlich war er bei der Produktion der Beats alleine am Werk. Das ist ihm gelungen. So ganz ohne Gäste will er allerdings nicht auskommen. Bei „Around Here" lud er die Ragga Twins ein, den Track gemeinsam mit ihm einzusingen. Mit „King Had A Dream" wurde es nochmal besinnlich und politisch zugleich.

Überhaupt ist bemerkenswert, wie leicht die Musik von Natty bei gleichtzeitig inhaltlicher Tiefe daherkommt. Anfang des Jahres erschien übrigens mit „Men Like I & I X" ein Jubiläums-Reissue-Album mit einer gigantischen Neuauflage seines legendären Albums, also eine authentische und zeitgemäße Hommage an Natty und seinen Verdienst für das Reggae-Genre. Dass das Album seinerzeit auf Bob Marleys legendären Tuff Gong-Label veröffentlicht wurde, ist dabei mehr als nur eine Fußnote, um die Faszination um das Set - egal ob Original oder Neuauflage - zu beschreiben.

Mit „Out Of Fire" und „Release The Fear" folgten zwei weitere, vielbeachtete Alben, die er auf Festivals in Europa und auch Japan vorstellen konnte. Im TV sah man ihn bei Jools Holland - und er arbeitete mit dem legendären Drummer Tony Allen und Multitalent Nitin Sawhney.

Afrikanische Beats, akustische Klänge und analoge Soundscapes, gepaart mit aufsteigenden Melodien und aufdringlichen Texten, machen die Musik von Natty zu etwas völlig Einzigartigem in der stark gesättigten, populären Musiklandschaft von heute.
 
https://soundcloud.com/natty-vibes-sound
Kommentare
Die neusten Galerien aus dieser Location
01.09.2017 - Gretchen
SXTN live pres. by adidas Originals & Overkill Shop
29.10.2015 - Gretchen
Die 100 allerallerallerallerschönsten DJs der Stadt
24.04.2013 - Gretchen
Semester Party | Roomsurfer & tip Campus