Upstairs Festival

Wo? Centralstation, Luisenplatz 1, 64283 Darmstadt

Wann? Friday, 13.09.2019 18:00

Warum nicht auch mal eine kleine, feine Bühne VOR der Centralstation aufbauen? Zum 20-jährigen Jubiläum gibt es im Rahmen von Upstairs einen bunten Querschnitt aus dem Jahresprogramm zu sehen – und zwar auf den Treppen, welche die Besucher normalerweise in die Centralstation führen. Diese “Stairs” werden mit Independent Music, einem Slam und einem Familienkonzert bespielt, im Vorprogramm zu Kool Savas wird dort außerdem ein DJ für Stimmung sorgen. Und das Beste: Der Eintritt zu allen Upstairs-Veranstaltungen ist frei!

Mal ehrlich: Von futuristischen Sounds, die es in dieser Form bislang nicht gegeben hat, liest man beinahe täglich. Im Fall des Berliners BLUESTAEB trifft diese Behauptung aber zu wie selten. Leon Giseke begann als reiner Boombap-Producer und entwickelte sich binnen weniger Jahre schnell zu einem vielseitigen, Genregrenzen-sprengenden Künstler, der den Hip-Hop und alles was dazu gehört ganz neu zu erfinden scheint. Nebst Kollaborationen mit diversen Vocal- und Instrumentalisten unterlegt er seine Songs unter anderem mit afrikanischen Trommeln, die er selbst beherrscht. Hinzu kommt die Inspiration wiederum anderer Stile, die Bluestaeb geschickt in seine Arbeit einfließen lässt.
Irgendwo zwischen Hip-Hop, Jazz und Soul lässt sich sein heutiger, ganz eigener Sound verorten, auf den zuletzt auch der Darmstädter Rapper Döll seine Raps legte. Mittlerweile wohnhaft in Paris ist der junge Musiker noch immer getrieben von unbändiger Experimentier- und Spielfreude, kein Auftritt gleicht dem anderen.

Sadek Massarweh kam mit Anfang 20 für’s Studium von Montréal nach Hamburg – und blieb. Musikalisch sah er sich dort gut aufgehoben und machte rasch gemeinsame Sache u.a. mit Laurens Bauer (Ilgen-Nur/EÖE), Pamier Hilal (stroem) und Jakob Hersch (Der Ringer). Bald formierte sich daraus ein buntes Kollektiv junger Musiker diverser Stilrichtungen, die sich gegenseitig Halt, Ideenreichtum und Groove gaben. Das Ergebnis ist ein Fest aus Hip Hop, R’n’B, Indie, Folk, Pop, Elektro und Trap – also ein bisschen was von allem, aber höchst professionell arrangiert und damit doch wieder stimmig. Mal smooth, mal brachial, zutiefst melancholisch und schon im nächsten Moment mächtig derbe und rough: Der MONAKO-Sound ist kaum greifbar und doch so genial! Heute sorgen dafür (neben Sadek Massarweh und Jakob Hersch) nicht zuletzt auch die kanadische Soundtüftlerin Naomie De Lorimier sowie Valentin Hebel und Jan Hendrick Schnoor.

Mit an Bord haben sie zahlreiche Piratenkoffer, prall gefüllt mit Klangstäben, Rasseln, Boom-Whakern, Ukulelen, Floobs und heulenden Schläuchen. Natürlich dürfen auch Gitarren, Schlagzeug und Klarinette nicht fehlen. Und wie es sich für eine echte Piratenkapelle gehört haben Anna Philoan und Christian Schatka sogar ein echtes Schiffsklavier dabei. Mit Charme und Witz zaubern sie daraus handgemachte Kindermusik und freuen sich über kräftige Unterstützung! Mitsingen, Schnipsen, Hüpfen, Klatschen und Ausprobieren der Instrumente sind ausdrücklich erwünscht und bringen ganze Kinderhorden mächtig in Fahrt. Die Texte der KLANGPIRATEN handeln von Reisen, Ausflügen und Abenteuern und vermitteln jungen Zuhörern allerhand Wissenswertes über Musik – von Swing bis Rock und Reggae.
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