CSD Parade 2014 - Part 1

Wo? Stadtzentrum Hamburg, Mönckebergstraße , 20095 Hamburg

Wann? Saturday, 02.08.2014 12:00

02.08.2014 - Stadtzentrum Hamburg
CSD Parade 2014 - Part 1
ES WIRD WIEDER BUNT!

Am Samstag, den 2. August 2014, zieht die queere Community wieder im Zeichen der Regenbogenflagge durch die Hansestadt. Bereits seit 1980 gehen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in Hamburg beim HAMBURG PRIDE (CSD) für ihre Rechte auf die Straße. Und dabei geht es nicht immer nur schrill, farbenfroh und quietschig zu - es geht viel mehr um Gleichberechtigung, Akzeptanz und Fairness.

Doch der HAMBURG PRIDE (CSD) wäre nicht das, was er ist, wenn nicht alles entsprechend verpackt werden würde: Ob Leder-Jungs, Federboas, Dykes on Bikes, Tanzgruppen oder Bikini-Girls - es bleibt bunt, bunt und noch mal bunt. Auch diesmal sind der Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt. Denn trotz ernsthaften Hintergrunds und der Vermittlung der politischen Ziele von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in Hamburg und ganz Deutschland geht es beim CSD nicht ohne Lebensfreude und Spaß.

Dafür sorgen nicht nur die rund 10.000 Teilnehmer in der Parade, sondern auch die mehr als 110.000 Zuschauer, die jedes Jahr die Straßenränder säumen! Ob nun im Zug oder am Straßenrand, für alle gilt: Mittendrin statt nur dabei! Denn alle Teilnehmer und Zuschauer setzen an diesem Tag ein klares Zeichen für Akzeptanz, Vielfalt und Lebensfreude.

Nirgends sonst ist die LGBTI-Community so stark wie an diesem Tag, an dem sie mitten in der Stadt Präsenz zeigt: von der Regenbogenfamilie bis zum Fetisch-Schwulen, von der Junglesbe bis zur Dragqueen, vom Otto-Normal-Homo bis zur Politikerin. Das ist 2014 noch genau so richtig und wichtig wie bei der ersten Hamburger Stonewall-Demo 1980. Gesellschaftliche Ausgrenzung und politische Diskriminierung mögen seither weniger geworden sein -  verschwunden sind sie auch in einer liberalen Stadt wie Hamburg noch lange nicht.

Die politische Parade des HAMBURG PRIDE ist daher in ihrer gesamten Buntheit nach wie vor dringend notwendig. „Grenzenlos stolz statt ausgegrenzt“ zu sein ist kein Selbstgänger. Nicht in Deutschland, und erst recht nicht in Ländern wie Russland, wo allein das öffentliche Reden über Homosexualität zur Verhaftung führen kann. Hamburg Pride legt mit dem diesjährigen CSD-Motto auch den Finger in diese Wunde, um sich nicht zuletzt mit der LGBTI-Community in unserer Partnerstadt St. Petersburg solidarisch zu zeigen.

Aus diesem Grund sollte die Parade in diesem Jahr erstmals mit einer Kundgebung am Russischen Generalkonsulat starten und sich von der Herbert-Weichmann-Straße aus in Bewegung setzen. Leider hat uns die Versammlungsbehörde hier einen Strich durch die Rechnung gemacht: Die für die Aufstellung der Parade notwendige mehrstündige Straßensperrung (Schmücken der Wagen, TÜV-Abnahme) wurde nicht genehmigt, da sie durch das Versammlungsrecht nicht gedeckt sei. In St. Georg gelten hierbei offenbar andere Maßstäbe. Das mag eine formal korrekte Verwaltungsentscheidung sein, politisch ist dies ein Armutszeugnis für die zweitgrößte Stadt im Lande, die sich bei jeder Gelegenheit ihrer Weltoffenheit rühmt. Dank der äußerst unsicheren Erfolgsaussichten hat sich Hamburg Pride dagegen entschieden, den Klageweg zu beschreiten. Das sollte jedoch nicht mit einem Anflug von Verständnis für die Starrhalsigkeit der zuständigen Behörde verwechselt werden.

So startet die politische Parade des Hamburg Pride wie gewohnt am 2. August um 12 Uhr in der Langen Reihe/Ecke Schmilinskystraße. Gründe, neben einer Flasche Sekt auch Transparente, Plakate oder T-Shirts mit klaren politischen Botschaften zu tragen, gibt es mehr als genug!

►►►Start: 2. August 2014, 12 Uhr
►►►Wo: Lange Reihe/Ecke Schmilinskystraße
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