Kulturflut Open Air 2019

Wo? Gorch-Fock-Park, - , 21129 Hamburg-Finkenwerder

Wann? Friday, 16.08.2019 17:30

Das Kulturflut-Festival in 21129 Hamburg-Finkenwerder geht in die fünfte Runde!

Als der Verein Stacksignale e.V. im Jahr 2011 gegründet wurde, wollten seine kulturbegeisterten Gründer, viele von ihnen selbst Musiker, das kulturelle Angebot im Stadtteil Finkenwerder um weitere Facetten bereichern. 2019 kann der Verein nun auf vier große „Kulturflut-Festivals“ und zahlreiche kleine Konzertangebote zurückblicken... und das fünfte große Festival steht vor der Tür.

Am 16. und 17. August 2019 stehen insgesamt 12 Bands auf der großen und kleinen Open-Air-Bühne im Gorch-Fock-Park, darunter die Top-Acts Diazpora, Dubtari, DenManTau und Jon Flemming Olsen und natürlich dürfen die hauseigenen Bands „Shakespeare & The Bible“ und „Ferry 62“ nicht fehlen.

Mit den „Blindfischen“ wird am Samstagmittag um 15:00 Uhr eine der bekanntesten Kinder-Rockbands Deutschlands die Bühne rocken.

Das Festival ist natürlich wieder „küstennah & kostenlos“.

„Wir möchten unser Musikangebot für jeden zugänglich machen und freuen uns deshalb besonders, dass es immer wieder private Sponsoren gibt, die unser Engagement unterstützen.“, sagt Vereinsvorsitzende Kerstin Loeffler. Und immer wieder seien es auch der Kulturkreis Finkenwerder und der Bezirk Hamburg-Mitte, die das Festival ermöglichen.


Weitere Informationen über die Bands/Interpreten unter www.kulturflut.info


51 Prozent: Wieder so eine Band mit ungewöhnlichem Namen: 51%. Ungewöhnlich auch, weil ihre Songs stets 100 Prozent 51% sind, wie sie beteuern. Die Lüneburger Deutschrocker schreiben alles selbst, „rockig bis hard-rockige Mucke mit Texten aus dem alltäglichen Leben“, so ihre Beschreibung. Und diese alltäglichen Themen haben es in sich: Von Haarausfall handeln die Songs, von Oberweite, Langeweile, homosexuellen Superhelden, Stress, Sommertagen, Haushaltsunfällen, Träumern und Schönheiten. Außerdem gibt es eine Trilogie zum Thema „Mumien, Monstren, Mutationen“ – natürlich immer mit einem Augenzwinkern in unserer so ernsten Welt.


Ferry 62: Somewhere between Rock, Pop, Singer Songwriter and Folk. Mitglieder der Band: Jens Heitmann - Vocals, Guitar, Banjo, Harp Henning Schulze- Bass, Dieter Süssnapp – Drums, Mark Owe Heuer – Guitars. Heimatstadt: Hamburg. Plattenfirma: Recordjet Was als einsames Singer Songwriter Projekt auf dem Sofa begann, hat sich zu einer 4 köpfigen Band entwickelt. Melodiös, manchmal schwermütig aber immer für einen Ohrwurm gut. Hanseatisch ehrliche Musik.


Shakespeare & The Bible: … kommen aus Hamburg. Obwohl der musikalische Kopf der Band – Owen Jones – eigentlich Waliser ist. Als er vor 20 Jahren als Schlagzeuger der Band The Jazz Butcher Conspiracy das erste Mal die Stadt besuchte, überzeugten ihn die Kneipenöffnungszeiten und ein Hamburger Mädchen so sehr, dass er blieb. Seitdem treibt er hier sein musikalisches Unwesen und hat nach unzähligen Projekten endlich wieder eine eigene Band um sich gescharrt. Die Liebe zur Vielfältigkeit in der Musik eint die fünf Bandmitglieder. Langweiliges Mainstream-Gedudel wird man hier lange suchen und bestimmt nicht finden. Owen‘s Gesang und seine Rythmusgitarre geben den Ton an. Getragen vom Powerhouse-Trommeln eines Tom Moss, Kristina Rauen Vocals und Percussion, den schönen, wilden Sounds von E-Gitarrist Christian Schütze, der nie ohne seine Gitarrensammlung unterwegs ist, Band-Derwisch Knox Becker an Keyboards und diversen Mundharmonikas und Stephan v. Dein am Bass , bekommen wir so einiges um die Ohren. Mal knackig rockig, mal balladesk und folkig, dann wieder schneller, lauter – der Einfluss von Punk unüberhörbar – springt Owen über die Bühne und präsentiert das vielfältige Repertoire der Band. Fast alle Songs stammen aus seiner Feder, und ob es nun schön melodiös zugeht oder richtig im Karton scheppert – eins haben alle Songs gemeinsam: Starke Tunes und gedankenvolle Texte. Da zappelt der Fuß und die Ohren haben auch ihren Spass!


Diazpora: … sind seit 2002 auf dem Weg zum perfekten Funk-Track, auf der Suche nach diesem einen Groove, diesem speziellen Gefühl, das jeder kennt, der schonmal eine Nacht mit frühem Soul und Funk auf dem Dancefloor verbracht hat. Oft wähnten sich die 9 Hamburger schon am Ziel - nur um dann doch wieder weiter zu spielen - weitere Songs, neue Grooves müssen erschaffen, entdeckt, gefunden werden. Vier Studioalben und diverse Singles zeugen von der Entwicklung, der Suche und den Etappenzielen, die sich diese Band auf ihrem Weg erspielt hat. Die Reise lässt sich mit Diazpora´s neuem Album „Islands“ jetzt bis ins heute verfolgen. Explosiver Dancefloor-Stoff mit schweißtreibenden Grooves und messerscharfen Bläsersätzen ist die Essenz dessen, was die Band um ihren Sänger Axel ausmacht. Aber auch soulige und abgründig-psychedelische Momente finden in den lässigen, unaufdringlich komplexen Arrangements der Band ihren Platz. Ob im kleinen Club, auf großen Festivalbühnen (z.B. dem Elbjazz Festival), oder auf der Straßenmusiktourneen quer durch Europa, die Hamburger Band hat ihren ureigener Stil stetig weiterentwickelt ohne dabei ihre großen Vorbilder der 60er/70er Jahre zu vergessen. Authentisch analog wurde live im Studio das eingefangen, was Diazpora bei ihren Konzerten ausmacht: Pure Energie. wilde Virtuosität und ungebändigte Spielfreude!

Besetzung: Axel Feige: Gesang Lucas Kochbek: Drums Thomas Neitzel: Percussion David Nesselhauf: Bass Alexei Goussev: Gitarre Christoph Hinrichsen: Keyboard Hans-Christian Stephan: Trompete Alexander Kimo Eiserbeck: Alt-/Tenor-Saxophon Jonathan Krause: Bariton Saxophon


Dubtari: Intercontinentaloffbeat aus Hamburg. Geht das? Auf jeden Fall! Denn die Musiker von Dubtari beweisen dies immer wieder aufs Neue - nach mittlerweile fünf Alben und etlichen Auftritten. Als Lokalmatadoren gestartet sorgen sie mittlerweile auch weit außerhalb der Hansestadt für positive Vibes und klasse Liveshows. Das hat ihre Fanbase auf jeden Fall mächtig vergrößert. Nun ist es so weit: am 16.11.2013 feiert Dubtari das 15-jährige Bühnenjubiläum und hat zu diesem Anlass ein nagelneues Album im Gepäck. Auch dieses Mal behielten die Musiker aus Altona bei der Produktion des neuen Studioalbums die Fäden in der Hand. "Wir machen Musik und scheißen auf die Industrie". Soll heißen: lieber machen sie alles selber, als sich in irgendeiner Weise der Musikindustrie zu beugen. In den letzten 15 Jahren konnten sich Dubtari einen herausragenden Namen als Live-Band machen. Neben den klassischen ReggaeFestivals, wie dem Summerjam und dem Chiemsee-Reggae-Summer, ist Dubtari auch in anderen Genres unterwegs und spielen sowohl auf Worldmusic- und Rock-, als auch auf Ska- und Punk-Festivals. Reggae ist und bleibt aber die Basis der Band. Dabei besticht Dubtari durch eine einzigartige Vielseitigkeit mit einem abwechslungsreichen und immer tanzbarem Programm angereichert mit Hip Hop- und LatinSounds. Die stechen besonders durch spanische Vocals von Quiandra und deutsche Raps von Marcophone hervor. Dazu erklingt immer wieder und sehr gerne Ska, der Druckstellen am Hintern vorbeugt! Dubtaris Intercontinental-Offbeat ist nun übrigens auch im Kino zu hören. Die neue DVD - "Vom Kiez zum Kap" - startete bereits im August 2013. Watch out! Das neue Album wird euch umhauen - und die Liveshows sowieso.


DENMANTAU – ist die Devise der 5 Norddeutschen Indie-Musiker. Über 2000 Shows und Street Performances auf 3 Kontinenten und 10 Ländern mit 4 Alben im Schlepptau – alles komplett Do It Yourself. Im Mai 2019 veröffentlicht die Band ihr neues, in Los Angeles produziertes, Album namens “Curtain”. Ausgedehntes internationales Touren durch die Vereinigten Staaten, Australien/Neuseeland und Europa mit Support für Größen wie Jan Delay, Jefferson Starship, Shuggie Otis und George Clinton hat die Band nicht müde gemacht, sondern hungrig auf mehr! Deshalb wird man Sie diesen Frühsommer wieder in ganz Deutschland und Europa zu sehen bekommen.

Ihren Sound beschreiben sie als Bohemian/Dance/Rock. Inspiriert von Bands wie Red Hot Chili Peppers, Queens of the Stone Age und Led Zeppelin gekreuzt mit dramatischen Texten und Melodien à la Eddie Vedder oder Freddie Mercury integriert die Band verschiedene Stile in ihre Musik.


Tom Jack & The Bigharmonicaman: Gitarre, Mundharmonika und Gesang, das sind die Zutaten von Tom Jack und „The Bigharmonicaman“ Hendrik Südhaus für eine Musik, die tief in der Tradition des Rhythm & Blues wurzelt. Beide Künstler haben sich in verschiedenen Formationen und auch Solo weit über die Grenzen Hamburgs hinaus einen Namen gemacht. Tom Jack pflegt neben seiner Leidenschaft für den Blues das filigrane Spiel der Classical Guitar, der Harmonicaspieler, Sessionmusiker und Sänger Hendrik Südhaus, der früher mit den Scoops in diversen Clubs für Rock´n Roll- Feeling sorgte, macht mit Chicago-Sound und Entertainer-Qualitäten jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis.


Jon Flemming Olsen: Als „Ingo“ ist er Dittsches TV-Imbisswirt, mit „Texas Lightning“ war er Gewinner der Herzen beim ESC – die Rede ist von Jon Flemming Olsen. Als singende One-Man-Band ist er jetzt mit neuen Liedern und auf Deutsch unterwegs.


Goetz Steeger & Tobias b.deutung Unterberg: Elektrische Texte, singendes Cello, Gitarre & Piano, Noise & Silence In den finsteren Zeiten Wird da auch gesungen werden? Da wird auch gesungen werden. Von den finsteren Zeiten. Tobias b.Deutung Unterberg und Goetz Steeger sind bei Weitem keine unbeschriebenen Blätter: Tobias Unterberg ist seit langem hochdotierter Komponist für Theatermusik, spielte u.a. bei Peter Gabriel, mit New Model Army und Deine Lakaien ist er regelmäßig unterwegs. Seine frühere Band Inchtabokatables gilt als erste Punk/Indie-Band, die nur mit Streichinstrumenten spielte, heute ist sie Legende. Goetz Steeger tourte mit seinen Bands die Goetzen und Rotes Haus in den letzten 2 Jahrzehnten durch die Clubs, produzierte u.a. die letzten beiden Alben von Franz Josef Degenhardt und ist freier Radioautor u.a. für Deutschlandradio - Kultur und den NDR. Seine Alben „User“ und „Nutzlose Zeugen“ nannte die Presse „Diamanten autonomer Musik“. Bei den Texten der Steeger/Unterberg-Songs geht es um den Wahnsinn der Gegenwart: Flucht, Fake News oder Armut – rockend, laut, leise, schön....


AussenBorder: - Bratpop aus Hamburg: Sommer 1998: Alle warten auf die Markteinführung von Viagra. Naja, fast alle......vier, recht verwegen aussehende Jungs begegnen sich in diesem Sommer zum ersten Mal am Hamburger-Elbstrand in der Schlange der legendären „Strandperle”.Und wie das Schicksal es so wollte, hatte jeder sein Instrument dabei. Nach dem ersten, aber schon recht lauten Zuprosten entwickelte sich eine Jamsession, von der heute jeder dritte Hamburger behauptet dabei gewesen zu sein. Fakt ist: Es war nur jeder Vierte. Es stimmte sowohl zwischenmenschlich als auch musikalisch alles, sodass die Frage nicht lautete: „Wollen wir als Band zusammenbleiben?”, sondern: „Wie soll die Band heißen?” Der Bandname sollte die Musik beschreiben und die Musik sollte ziemlich laut, treibend und irgendwie kraftübertragend sein. Und während dieser Überlegung bretterte ein Boot mit einem AussenBorder ziemlich laut, treibend und irgendwie kraftübertragend die Elbe stromabwärts. Ohne dass es ausgesprochen werden musste, war es allen klar: Dieses war die Geburtsstunde von AussenBorder!!!

Soweit die Legende, denn tatsächlich fuhr das Boot stromaufwärts. AussenBorder nennen ihre Musik „Bratpop“, ein Gemisch aus Punkrock und Pop mit viel rauem Charme und deutschen Texten. Und dieser Bratpop macht jeden AussenBorder-Gig zu einem Fest!

Besetzung: Seit 2009 sind AussenBorder, typscherweise als Zweitakter unterwegs: Pat Qse: Gesang/Gitarre & Peter Wiese: Bass/Schlagzeug


Roll-X: besteht aus den drei Musikern Ron Vorpahl, Alex Perel und Flo Moritz. Klangvoll verstärkt werden sie durch zwei herausragende Sängerinnen, Maika & Pegan, die jeden Song individuell und leidenschaftlich interpretieren. Gemeinsam elektrisieren sie seit Jahren die Hamburger Musikszene mit ihren Coversongs. Das liebevoll von Bandleader und Drummer Ron Vorpahl durchchoreographierte Repertoire besteht aus den bekanntesten Rock-, Motown-Soul- und Blues-Songs der letzten Jahrzehnte: Es reicht von David Bowie über Dionne Warwick, von Stevie Wonder bis Smokey Robinson. Der Sound der Band ist 100 Prozent live und spielt in der ersten Coverband-Liga. Das hört, sieht und spürt man vom ersten bis zum letzten Ton ihrer Auftritte! Zum ersten Mal auf der Kulturflutbühne direkt an der Elbe: Roll-X featuring Maika Rose & Pegan van Pelt!


Die Blindfische: "Lieblingslieder" , Rockmusik für Kinder. Harmlose Liedchen und alberne Texte? Das war gestern! Heute geht Kindermusik ab wie Schmidts sprichwörtliche Katze. Die Show der Blindfische bringt mit ihrer einzigartigen Mischung aus Rock, Hip Hop, Calypso und einer gehörigen Portion Comedy die Stimmung zum kochen und ihre Badewanne voller Klänge zum überlaufen.

„Lieblingslieder“ heißt das aktuelle Musiktheaterstück für Kinder ab fünf Jahren. Da zeigt Andi erst mal wie er gelernt hat, zum Klamenco zu flatschen, Roland macht uns vor, was Cowgirls und Cowboys alles können müssen und Rolf verausgabt sich als Stadionsprecher bei einem so noch nie da gewesenen Fußballspiel. Gemeinsam erzählen sie von ihren ersten musikalischen Erfahrungen und stehen dabei in ständigem Kontakt mit ihren kleinen und großen Zuschauern, die immer wieder auf phantasievolle und sympathische Art mit eingebunden werden.

Mit ihren energiegeladenen Musiktheaterprogrammen für die ganze Familie haben sich die Blindfische alias Rolf Weinert, Andi Steil und Roland Buchholz bei weit mehr als 900 Livekonzerten in ganz Deutschland eine begeisterte Fangemeinde erobert. Mitreißende Musik und kindgemäße Texte sind die Markenzeichen der Band, die bereits mehrere Preise und Auszeichnungen für sich verbuchen konnte, u.a. bereits zum dritten Mal, den Kinderliederpreis der Nürnberger Nachrichten.

Insgesamt 11 Musikvideos der Blindfische liefen im KIKA (ZDF). 6 CD`s habe die Blindfische produziert und wurden für das Album "Im Netz" mit dem "Leopold", einem Preis des Verbandes deutscher Musikschulen (http://www.leopold-preis.de/), ausgezeichnet.

Die Blindfische - Spaß, Musik und gute Unterhaltung für die ganze Familie.
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