Thema: Pow

The mighty Pow Pow returns ! Wer im Mai dabei war als die Kölner Jungs den
Ting!-Club im Sturm eroberten, weiß das Pow Pow Movement die wahren Partyhelden
sind. Ingo und Devon haben sich von ihrer besten Seite gezeigt und in
einzigartiger Manier den Dancefloor gerockt also eigentlich den ganzen Laden
und wollten gar nicht mehr aufhören. Fette Crowd, fetter Laden war das Fazit und
so war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kölner wieder nach Bremen kommen. Im
Gepäck haben sie sicher wieder jede Menge Dubplates, Klassiker und die neuesten
Produktionen aus dem Hause Pow Pow Productions.
In den 50er Jahren entstanden in Jamaika die ersten Sound Systems, die anfangs mit aus den USA importierten R&B-Scheiben gefüttert wurden. Als diese Quelle allmählich versiegte und vom RocknRoll abgelöst wurde, entstand in Jamaika die erste eigene Popmusik, Ska. Den Sound Systems ist es zu verdanken, dass diese ureigene jamaikanische Musik über kleine Kreise hinaus in der Welt Verbreitung fand. Schnell setzte sich diese günstige Form der Unterhaltung durch. Und bis heute sind es in Jamaika die Sound Systems, die die Richtung der Musik vorgeben, und die jeden Nichtinfizierten auf dem schnellsten Weg zum Reggae-Junkie machen.
Enter Pow Pow Movement:
Ingo Rheinbay (Selector) und Alfred (MC Backra) lernten sich Mitte der 80er Jahre beim Skaten kennen. Der richtige Sport, die falsche Musik! Denn Hardcore und Punk regierten die Skater-Szene. Als ihnen ein Mix-Tape aus Jamaika in die Finger kam, wussten sie, das wollen wir auch machen ohne einen blassen Schimmer von einem Sound System zu haben. Ihre neu entdeckte Leidenschaft für Reggae bekam durch die wöchentliche Radiosendung von David Rodigan, Rodigans Rockers, neue Nahrung. Für einen kleinen, eingefleischten Kreis begannen Ingo und Alfred erste Reggae-Parties zu organisieren mit Erfolg. Zwei Pistolenschüsse in einer Comiczeichnung lieferten die Idee für ihren Namen: Pow Pow. Schon damals griff Tillmann Otto in der Reggae-Welt bekannt als Gentleman bei diesen Events zum Mic.
Kurze Zeit später Anfang der 90er erfüllten sich Ingo und Alfred ihren sehnlichsten Wunsch, die Musik am Originalschauplatz zu erleben für sie damals das Nonplusultra! Inspiriert von der jamaikanischen Szene tauchen sie ein in die Kultur und cutten ihre ersten Dub Plates Spezialaufnahmen von namhaften Künstlern, die den Sound glorifizieren und die gegnerischen Sounds gegebenenfalls runterputzen. Schon damals manifestiert sich der Gedanke, ein Sound System nach jamaikanischem Vorbild auf die Beine zu stellen bei allem Respekt für die musikalischen Wurzeln. Aus Jamaika zurück, schließt sich Thomas (Mr. Brown, Selector) den beiden an. Von selbstorganisierten Parties auf grünen Wiesen und in Industriebaracken wechseln die drei in eine feste Location, ins Petit Prince am Kölner Ring, wo sie bis heute jeden Freitag vor vollem Haus zum Tanz aufspielen. Aus ganz Deutschland pilgern die Reggae-Maniacs in den Kölner Kellerclub. Mitten auf der Tanzfläche Devon, der froh ist, vertraute Klänge aus seiner Heimat zu hören, aber auch überrascht, dass Nicht-Jamaikaner mit exzellenten Dub Plates aufwarten können. Und es dauert nicht lange, da gesellt sich der Jamaikaner als MC zu Pow Pow. Aus dem Zweimannteam ist eine kleine Mannschaft, ein Movement geworden. Um die Attraktivität der Dances zu steigern, lädt man nationale wie internationale Gäste (u.a. Rodigan, Saxon, Stone Love, Body Guard, Tony Matterhorn, Bass Odyssey) ins Petit Prince ein, man vernetzt die Szenen.
Viele Auftritte und Jamaikareisen später: Pow Pow Movement haben sich an die Spitze der deutschen bzw. europäischen Sound-System-Liga gespielt, eine Position, die ihnen ähnlich dem FC Bayern viele neiden mögen, aber niemand streitig machen kann (Bestes nationales Sound System 2003, Riddim Leserpoll). Mittlerweile sind sie weltweit unterwegs, ob in Kanada, den USA, Gambia, Italien, Belgien oder beim Nottinghill Carnival in London... Und sie sind der erste deutsche Sound, der 2000 beim World Clash in New York teilnimmt auf Anraten David Rodigans hin. Obwohl sie bereits nach der ersten Runde ihre Koffer packen müssen, hinterlassen ihre Dub Plates in der Fachwelt einen bleibenden Eindruck. Dass sie trotzdem Clash-tauglich sind, stellen sie 2002 beim Euro-Clash in Hamburg gegen One Love aus Italien erfolgreich unter Beweis. Und da die Clash-Kultur eng mit der Sound-System-Geschichte verbunden ist, wollen sie diese auch in Deutschland populärer machen. So haben Pow Pow 2001 als Host den ersten bedeutenden Clash mit vier nachrückenden Sound Systems veranstaltet. Mittlerweile haben sie ihr Viermannteam um einen fünften Spieler Markus als Operator erweitert.
Nachdem Pow Pow Movement fast alle Domänen der Sound-System-Kultur leben, kommt seit 2001 eine weitere hinzu: die eigene Produktion, Pow Pow Productions. Im Herzen Kölns haben sie ihr eigenes Studio, das von tourenden jamaikanischen wie hiesigen Artists, aber auch von heimischen Soundboys gerne frequentiert wird.
Mit Celebrate legen sie 2002 ihren ersten selbstgebauten Riddim vor. Der Latin angehauchte Auftakt lässt dich innehalten, und du ahnst, was danach kommt, halte dich bereit! Celebrate gibt dir einen Push, und du landest geradewegs auf der Tanzfläche. Der nach vorne treibende Riddim setzt nicht auf Effekthascherei. Es sind vielmehr die Tugenden der Gradlinigkeit, das wohlige Wechselspiel zwischen Drum und Bass, der Verzicht auf Schnörkel, die Celebrate Langlebigkeit garantieren. Statt zu voicen, wer sich aufdrängt, haben Pow Pow wohlüberlegt auf Vielfalt gesetzt, so dass jedes einzelne Stück für sich steht, aber auch seine Berechtigung hat, wenn die ganze Selection gespielt wird. Neben neuen Hoffnungsträgern wie Turbulence, der dem Riddim den Namen gab, sind es u.a. alte Dancehall-Hasen wie Degree mit Right Now, der Sänger Richie Stephens mit Tell Me What You Got oder der überragende Jah Mason mit einer Hommage an die jamaikanische Countryside Hill Vibes, die eins mit dem Riddim werden. Dass Celebrate die Arenen rockt, hat der Kölner Reggae-Star Gentleman bereits mit seiner Single Runaway bewiesen.
2003 drängen Pow Pow Productions erneut auf die Überholspur. Mit ihrem ausgeklügelten Remake des Klassikers 007 Shanty Town von Desmond Dekker liefern sie nicht nur eine Reminiszenz an unbeschwerte Ska-Tage, sie knüpfen auch an eine Produzenten-Tradition an, die sich fortwährend darum bemüht Vergangenes in die Gegenwart zu retten. Und dass die Jetztzeit bereit ist für ihre Shanty Town-Selection, zeigt das Artist-Rooster, das es sich auf dem pulsierend skankenden Riddim bequem gemacht hat: Gentleman mit Rumours, Luciano mit Love & Devotion, Sizzla, Tanya Stephens, Daddy Rings mit The Wiff u.v.a. Und dass auch dieser beschwingte Riddim fröhlich und gute Laune verbreitend auf der Erfolgsspur tanzt, beweisen zudem diverse Sampler- und Alben-Beiträge. Des weiteren wird Gentlemans Rumours auf seinem im Herbst erscheinenden Album einen gebührenden Platz finden.
Enter 2004: Das Feuer lodert erneut, Blaze! Beim jamaikanischen Radiosender IRIE FM läuft Chuck Fenders Cry For MyPeople auf Heavy Rotation. Der Blaze Riddim , der seinen Namen dem Titelstück von Junior Kelly verdankt, hat auf der Insel Spuren hinterlassen. Der Song "blood again" vom Artist of the year 2004 "Richie Spice" wird weltweit zu einer "Anthem" und führt für mehrere Wochen die Reggaecharts in Jamaika und New York an und wird weltweit auf mehreren Best of Reggae Compilations lizensiert. Der moderne, banjo-angetriebene Roots-Riddim verbreitet seinen Vibe auf subtile Weise, lässt den Künstlern genügend Raum für ihre Aussagen und untermauert sie musikalisch. Neben den bereits Erwähnten setzt Pow Pow Productions mit Künstlern wie Lutan Fyah, Richie Spice, Elijah Prophet und Mark Wonder auf die nächste Roots-Generation.
Mit dem nächsten Hit-Riddim "Superior" gelingt Pow Pow Produzent Ingo Rheinbay erneut ein Meisterwerk, "Gentleman" erobert mit der ersten Singleauskopplung die deutschen Charts seines mit Platin veredelten Albums "confidence". Insgesamt vier Titel des No.1 Longplayers stammen aus dem Pow Pow Camp. Weitere Beiträge auf dem stepperartigen Superior Beat kommen von Morgan Heritage, Sizzla, Anthony B und vielen anderen Top Artists aus Jamaika, wo auch dieser Riddim wieder auf Heavy Rotation spielt. Mittlerweile hat sich die Crew um ein weiteres Mitglied vergrößert, mit Junior Carl gibt es einen weiteren sehr dynamischen MC mit skills, die er bereits bei einigen Dances unter beweis stellen konnte.
2005, ein weiteres erfolgreiches Jahr des Movements. Das meißtgebuchte Soundsystem Europas tourt stetig und verbreitet Party-Vibes im Reggaestyle. Mit dem neuen Hardcore Dancehall-Brett "Gladiator" angeführt von Bounty Killer himself, geht dieser Riddim mit 110 bpm voll auf die Zwölf . Bullig und kampfeslustig kommt diese Selection daher und walzt alles nieder, was sich ihr in den Weg stellt. General Degree, T.O.K. oder Frisco Kid liefern weitere Toptunes ab neben "Seeed", deren Track "stand up" auf ihrem neuen Album "Next" zu finden ist.
Mit ihrem Blick zurück, der den jamaikanischen Traditionen Rechnung trägt, und ihrem Blick nach vorn, der junge Talente erkennt, werden Pow Pow weiterhin Maßstäbe setzen sei es als Sound System oder als Produktionsschmiede.
In den 50er Jahren entstanden in Jamaika die ersten Sound Systems, die anfangs mit aus den USA importierten R&B-Scheiben gefüttert wurden. Als diese Quelle allmählich versiegte und vom RocknRoll abgelöst wurde, entstand in Jamaika die erste eigene Popmusik, Ska. Den Sound Systems ist es zu verdanken, dass diese ureigene jamaikanische Musik über kleine Kreise hinaus in der Welt Verbreitung fand. Schnell setzte sich diese günstige Form der Unterhaltung durch. Und bis heute sind es in Jamaika die Sound Systems, die die Richtung der Musik vorgeben, und die jeden Nichtinfizierten auf dem schnellsten Weg zum Reggae-Junkie machen.
Enter Pow Pow Movement:
Ingo Rheinbay (Selector) und Alfred (MC Backra) lernten sich Mitte der 80er Jahre beim Skaten kennen. Der richtige Sport, die falsche Musik! Denn Hardcore und Punk regierten die Skater-Szene. Als ihnen ein Mix-Tape aus Jamaika in die Finger kam, wussten sie, das wollen wir auch machen ohne einen blassen Schimmer von einem Sound System zu haben. Ihre neu entdeckte Leidenschaft für Reggae bekam durch die wöchentliche Radiosendung von David Rodigan, Rodigans Rockers, neue Nahrung. Für einen kleinen, eingefleischten Kreis begannen Ingo und Alfred erste Reggae-Parties zu organisieren mit Erfolg. Zwei Pistolenschüsse in einer Comiczeichnung lieferten die Idee für ihren Namen: Pow Pow. Schon damals griff Tillmann Otto in der Reggae-Welt bekannt als Gentleman bei diesen Events zum Mic.
Kurze Zeit später Anfang der 90er erfüllten sich Ingo und Alfred ihren sehnlichsten Wunsch, die Musik am Originalschauplatz zu erleben für sie damals das Nonplusultra! Inspiriert von der jamaikanischen Szene tauchen sie ein in die Kultur und cutten ihre ersten Dub Plates Spezialaufnahmen von namhaften Künstlern, die den Sound glorifizieren und die gegnerischen Sounds gegebenenfalls runterputzen. Schon damals manifestiert sich der Gedanke, ein Sound System nach jamaikanischem Vorbild auf die Beine zu stellen bei allem Respekt für die musikalischen Wurzeln. Aus Jamaika zurück, schließt sich Thomas (Mr. Brown, Selector) den beiden an. Von selbstorganisierten Parties auf grünen Wiesen und in Industriebaracken wechseln die drei in eine feste Location, ins Petit Prince am Kölner Ring, wo sie bis heute jeden Freitag vor vollem Haus zum Tanz aufspielen. Aus ganz Deutschland pilgern die Reggae-Maniacs in den Kölner Kellerclub. Mitten auf der Tanzfläche Devon, der froh ist, vertraute Klänge aus seiner Heimat zu hören, aber auch überrascht, dass Nicht-Jamaikaner mit exzellenten Dub Plates aufwarten können. Und es dauert nicht lange, da gesellt sich der Jamaikaner als MC zu Pow Pow. Aus dem Zweimannteam ist eine kleine Mannschaft, ein Movement geworden. Um die Attraktivität der Dances zu steigern, lädt man nationale wie internationale Gäste (u.a. Rodigan, Saxon, Stone Love, Body Guard, Tony Matterhorn, Bass Odyssey) ins Petit Prince ein, man vernetzt die Szenen.
Viele Auftritte und Jamaikareisen später: Pow Pow Movement haben sich an die Spitze der deutschen bzw. europäischen Sound-System-Liga gespielt, eine Position, die ihnen ähnlich dem FC Bayern viele neiden mögen, aber niemand streitig machen kann (Bestes nationales Sound System 2003, Riddim Leserpoll). Mittlerweile sind sie weltweit unterwegs, ob in Kanada, den USA, Gambia, Italien, Belgien oder beim Nottinghill Carnival in London... Und sie sind der erste deutsche Sound, der 2000 beim World Clash in New York teilnimmt auf Anraten David Rodigans hin. Obwohl sie bereits nach der ersten Runde ihre Koffer packen müssen, hinterlassen ihre Dub Plates in der Fachwelt einen bleibenden Eindruck. Dass sie trotzdem Clash-tauglich sind, stellen sie 2002 beim Euro-Clash in Hamburg gegen One Love aus Italien erfolgreich unter Beweis. Und da die Clash-Kultur eng mit der Sound-System-Geschichte verbunden ist, wollen sie diese auch in Deutschland populärer machen. So haben Pow Pow 2001 als Host den ersten bedeutenden Clash mit vier nachrückenden Sound Systems veranstaltet. Mittlerweile haben sie ihr Viermannteam um einen fünften Spieler Markus als Operator erweitert.
Nachdem Pow Pow Movement fast alle Domänen der Sound-System-Kultur leben, kommt seit 2001 eine weitere hinzu: die eigene Produktion, Pow Pow Productions. Im Herzen Kölns haben sie ihr eigenes Studio, das von tourenden jamaikanischen wie hiesigen Artists, aber auch von heimischen Soundboys gerne frequentiert wird.
Mit Celebrate legen sie 2002 ihren ersten selbstgebauten Riddim vor. Der Latin angehauchte Auftakt lässt dich innehalten, und du ahnst, was danach kommt, halte dich bereit! Celebrate gibt dir einen Push, und du landest geradewegs auf der Tanzfläche. Der nach vorne treibende Riddim setzt nicht auf Effekthascherei. Es sind vielmehr die Tugenden der Gradlinigkeit, das wohlige Wechselspiel zwischen Drum und Bass, der Verzicht auf Schnörkel, die Celebrate Langlebigkeit garantieren. Statt zu voicen, wer sich aufdrängt, haben Pow Pow wohlüberlegt auf Vielfalt gesetzt, so dass jedes einzelne Stück für sich steht, aber auch seine Berechtigung hat, wenn die ganze Selection gespielt wird. Neben neuen Hoffnungsträgern wie Turbulence, der dem Riddim den Namen gab, sind es u.a. alte Dancehall-Hasen wie Degree mit Right Now, der Sänger Richie Stephens mit Tell Me What You Got oder der überragende Jah Mason mit einer Hommage an die jamaikanische Countryside Hill Vibes, die eins mit dem Riddim werden. Dass Celebrate die Arenen rockt, hat der Kölner Reggae-Star Gentleman bereits mit seiner Single Runaway bewiesen.
2003 drängen Pow Pow Productions erneut auf die Überholspur. Mit ihrem ausgeklügelten Remake des Klassikers 007 Shanty Town von Desmond Dekker liefern sie nicht nur eine Reminiszenz an unbeschwerte Ska-Tage, sie knüpfen auch an eine Produzenten-Tradition an, die sich fortwährend darum bemüht Vergangenes in die Gegenwart zu retten. Und dass die Jetztzeit bereit ist für ihre Shanty Town-Selection, zeigt das Artist-Rooster, das es sich auf dem pulsierend skankenden Riddim bequem gemacht hat: Gentleman mit Rumours, Luciano mit Love & Devotion, Sizzla, Tanya Stephens, Daddy Rings mit The Wiff u.v.a. Und dass auch dieser beschwingte Riddim fröhlich und gute Laune verbreitend auf der Erfolgsspur tanzt, beweisen zudem diverse Sampler- und Alben-Beiträge. Des weiteren wird Gentlemans Rumours auf seinem im Herbst erscheinenden Album einen gebührenden Platz finden.
Enter 2004: Das Feuer lodert erneut, Blaze! Beim jamaikanischen Radiosender IRIE FM läuft Chuck Fenders Cry For MyPeople auf Heavy Rotation. Der Blaze Riddim , der seinen Namen dem Titelstück von Junior Kelly verdankt, hat auf der Insel Spuren hinterlassen. Der Song "blood again" vom Artist of the year 2004 "Richie Spice" wird weltweit zu einer "Anthem" und führt für mehrere Wochen die Reggaecharts in Jamaika und New York an und wird weltweit auf mehreren Best of Reggae Compilations lizensiert. Der moderne, banjo-angetriebene Roots-Riddim verbreitet seinen Vibe auf subtile Weise, lässt den Künstlern genügend Raum für ihre Aussagen und untermauert sie musikalisch. Neben den bereits Erwähnten setzt Pow Pow Productions mit Künstlern wie Lutan Fyah, Richie Spice, Elijah Prophet und Mark Wonder auf die nächste Roots-Generation.
Mit dem nächsten Hit-Riddim "Superior" gelingt Pow Pow Produzent Ingo Rheinbay erneut ein Meisterwerk, "Gentleman" erobert mit der ersten Singleauskopplung die deutschen Charts seines mit Platin veredelten Albums "confidence". Insgesamt vier Titel des No.1 Longplayers stammen aus dem Pow Pow Camp. Weitere Beiträge auf dem stepperartigen Superior Beat kommen von Morgan Heritage, Sizzla, Anthony B und vielen anderen Top Artists aus Jamaika, wo auch dieser Riddim wieder auf Heavy Rotation spielt. Mittlerweile hat sich die Crew um ein weiteres Mitglied vergrößert, mit Junior Carl gibt es einen weiteren sehr dynamischen MC mit skills, die er bereits bei einigen Dances unter beweis stellen konnte.
2005, ein weiteres erfolgreiches Jahr des Movements. Das meißtgebuchte Soundsystem Europas tourt stetig und verbreitet Party-Vibes im Reggaestyle. Mit dem neuen Hardcore Dancehall-Brett "Gladiator" angeführt von Bounty Killer himself, geht dieser Riddim mit 110 bpm voll auf die Zwölf . Bullig und kampfeslustig kommt diese Selection daher und walzt alles nieder, was sich ihr in den Weg stellt. General Degree, T.O.K. oder Frisco Kid liefern weitere Toptunes ab neben "Seeed", deren Track "stand up" auf ihrem neuen Album "Next" zu finden ist.
Mit ihrem Blick zurück, der den jamaikanischen Traditionen Rechnung trägt, und ihrem Blick nach vorn, der junge Talente erkennt, werden Pow Pow weiterhin Maßstäbe setzen sei es als Sound System oder als Produktionsschmiede.
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