Thema: Bela

Das erste Solo-Album von Spandaus größtem lebenden Rockstar aller Zeiten!!!

Wenn Bela B., Schlagzeuger, Sänger und Songwriter bei Die Ärzte, an die sechziger
Jahre denkt, fällt ihm als Erstes nicht Liverpool, sondern Las Vegas ein. Denn dort kam
er im MGM Grand Hotel und Casino als Dirk Felsenheimer zur Welt.
Nach einem blutentleerenden Erlebnis mit dem ersten Dracula-Darsteller des Tonfilms –
dem großen Bela Lugosi – erlaubte ihm dieser, den Namen Bela auch fortan in Ehren
und Respekt zu tragen.

Der weitere Verlauf seiner Karriere ist dem Musikenthusiasten größtenteils geläufig.
Doch selbst heute, fast ein Vierteljahrhundert nach Gründung der Besten Band der Welt,
schwärmt Bela B. noch immer von der glamourösen Düsternis seiner Geburtsstätte,
die ihn davor bewahrte, Polizist zu werden, und die sich nun wie ein roter Faden durch
sein erstes Solo-Album zieht, das am 12. Mai erscheint.
Die Idee dazu hatte er bereits vor ein paar Jahren, als er mit dem Gitarristen von
Marianne Rosenberg, Odin Awesome Olsenstolz Involtini, dem ebenfalls ausgezeichnet
Gitarre spielenden Engländer Wayne Fish & Chips Jackson und der zauberhaft
schüchternen Sängerin Lula den Song „Justified & Ancient“ für einen KLF-Tribute-
Sampler aufnahm.

Nach mehr als gründlicher Abwägung der Vor- und Nachteile entschloss er sich im
Herbst 2005, die Arbeit an seinem Solo-Album – mit ebendiesem Team – aufzunehmen.
Die teils allein, teils fast allein getexteten und komponierten Songs wurden in
liebevoller Kleinstarbeit zu Band gebracht (und dann digitalisiert).
Zuerst die Schlagzeug-Parts, dann, nach einer Pause, die Gitarren, und später, nach
einer erneuten Pause, der Gesang, dann noch mal Gitarren und Schlagzeug und Gitarren,
Geigen, Bass (Ex-Mad Sin-Stand-up-Psycho-Bass Holly H.), Orgeln, Geigen und so weiter,
bis alles fertig war.

Sein Produzententeam lernte ihn schnell als den „Humanboss“ kennen und lieben und
wurde nicht müde, um seine Aufmerksamkeit zu buhlen. Sie sollten dies natürlich nicht
umsonst tun: In einem „Mitarbeiter des Tages“-Rahmen rotierten die Porträts der
anwesenden Protagonisten, die Bela auf diese Art angemessen und gerecht belohnte.
Im Studio herrschte eine entsprechend kreative Energie, die für einige Besonderheiten
auf dem Album verantwortlich ist. So wurde beispielsweise für das Schlagzeug eigens
ein Mikrofonierer aus dem Mutterland des Schlagzeugsounds, Schweden, hinzugezogen,
der die ausschließlich dem Anfang des vorigen Jahrhunderts entstammenden
Schlagzeugkessel adäquat abnahm. Selbstverständlich schwang kein anderer als
der Künstler selbst die Schlagprügel. Und sogar an die Gitarrensaiten ließ er kaum
einen anderen als sich selbst … und Olsen und Wayne und bei zwei Songs
den fabelhaften Gary Schmalzl. Für die kongenial arrangierten Streicher wurde, wie
schon beim Schlagzeugsound, ein Skandinavier, der Italiener Davidé Rossi, um
Unterstützung gebeten.

Entstanden ist ein sehr persönliches Album, das die musikalischen Leidenschaften
des Bela B. in gekonnter Weise auf einen Nenner bringt, bei dem er mutig sein Innerstes
nach außen kehrte, alles wieder aufwischte und den triefenden Beutel schließlich stolz
zu BPX 1992, der von Fitz Braum extra für ihn gegründeten Plattenfirma, trug.

Tourdaten:
03.06.2006 Nürnberg – Rock im Park
04.06.2006 Nürburgring – Rock am Ring
29.06.2006 Kiel – Die Pumpe
30.06.2006 (LUX) Esch/Alzette – Rockhal
13.07.2006 (A) Salzburg – Rockhouse
14.07.2006 (A) Innsbruck – Treibhaus
15.07.2006 (CH) Bern – Gurtenfestival
29.08.2006 Helmstedt – Bürgerhaus
01.09.2006 Bielefeld – Ringlokschuppen
02.09.2006 Dresden – Alter Schlachthof
04.09.2006 Leipzig – Werk 2
05.09.2006 Berlin – Columbiahalle
07.09.2006 Bremen – Aladin
08.09.2006 Magdeburg – Factory
10.09.2006 Hannover – Capitol
11.09.2006 Hamburg – Grosse Freiheit 36
21.09.2006 Freiburg – E-Werk
22.09.2006 (CH) Zürich – Rohstofflager
25.09.2006 (A) Wien – Arena
26.09.2006 (A) Graz – Orpheum
27.09.2006 (A) Linz – Posthof

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