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105.000 Dollar wegen Cybermobbing

Lehrerinver klagt Ex-Schüler.

Ein Australier muss sich jetzt vor Gericht wegen falschen Anschuldigungen und „verheerendem Effekt“ an seiner Musiklehrerin verantworten. Als Strafe muss der 20-Jährige 105.000 australische Dollar Schmerzensgeld zahlen.

Via Twitter und Facebook beschimpfte und beleidigte Andrew Farley seine ehemalige Musiklehrerin, nachdem er die High School im Städtchen Orange, im Süd-Westen Australiens, verlassen hatte, woraufhin die Lehrerin vor Gericht zog. Obwohl er nie ihr Schüler war, bekam die 58-Jährige heftigste Kommentare von ihm zu lesen. Der Vater des Angeklagten arbeitete bis 2008 ebenfalls an derselben Schule, bis er diese aus Krankheitsgründen verlassen musste. Als Nachfolgerin kam die Pädagogin und Lehrerin Christine Mickle. Farley nahm das als Grund für seine Beleidigungenund wollte sich so an der Frau rächen.

Christine Mickle zog daraufhin vor Gericht und bekam laut „Telegraph“ Recht zugesprochen. Demnach soll der 20-Jährige von einem australischen Gericht zu 105.000 australische Dollar (umgerechnet rund 70.000 Euro) Schmerzensgeld an die Pädagogin verdonnert worden sein. Für den Richter Michael Elkaim hatten die falschen Anschuldigungen einen verheerenden Effekt. Die einst so beliebte Lehrerin erkrankte durch den Vorfall und ist immer noch arbeitsunfähig. Farley löschte daraufhin ein paar Kommentare auf Twitter und Facebook. Die Spuren jedoch bleiben.
Foto: Loser via Shutterstock

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