Thema: waren

2 Elements in Dubai!

Der Weihnachtsmann hat viel zu tun! Diese Erfahrung haben auch July und Anie, besser bekannt auch als die 2 Elements, gemacht. Denn die beiden hübschen Blondinen haben den netten Mann mit dem Bart bei ihrem zweitägigen Aufenthalt in Dubai getroffen. Was die Beiden neben ihrem DJ-Gig im Club Elegante dort noch so alles erlebt haben und wieso Shoppen in Dubai selbst für selbsternannte Shopping-Queens zur Hölle werden kann, das erzählt euch Anie hier einmal genauer!

Dort angekommen trafen wir auf die Hausherren, mit denen wir das Vergnügen hatten libanesisch zu essen. Und das geschätzte zwei Stunden lang, super leicht und super lecker! Gemeinschaftlich gestärkt machten wir uns auf zu einer Bootsfahrt durchs Jumeirah Resort. Vor uns türmten sich 7* Hotels, welche ausschließlich mit Booten zu erreichen waren. Die leichte Abenddämmerung und weihnachtlich beleuchtete Bäume und Palmen ließen uns einen Hauch von Urlaub spüren. Aber: Nichts da! Schließlich mussten wir erstmal die Dubaier rocken und die schlafenden Hotelgäste zum Feiern bringen!

Abends im sehr stylischen und schicken Club ging dann die Post ab! Vor uns spielte wieder einmal ein äußerst netter Dj, der es seiner Meinung nach unheimlich verstanden hat, ein tolles Vorprogramm zu spielen . Aber mittlerweile kommt man auch mit solchen Persönlichkeiten gut klar! Die Anlage rumste ordentlich! Und auch die, die vielleicht nicht feiern wollten, mussten unter diesen Voraussetzungen den Beats nachgeben! An sage und schreibe vier CDJ Pioneer Playern (Deutschland, schaut her ;-) ) konnte man sich austoben, Champagner floss bei den Arabern in rauen Mengen und man feierte auf Tischen und allem, was der Laden sonst noch so zum Stehen hergab!
Lustigerweise kamen noch Bekannte aus London vorbei, die Herren „The Beatthiefs“, die wir bis dato nur übers geliebte und alles verbindende Skype kannten. Die kamen schon ziemlich sagen wir mal "hinüber" im Club an und rissen meinen Freund direkt mit aufs Podest! Die Männer haben uns dann tatkräftig unterstützt! Als Dj Cowboy zur Ablösung antrat, wollten wir noch ein wenig feiern, aber das war nicht wirklich erwünscht: Als Dj ist es nicht erlaubt vor und nach dem Set mit den Gästen zu Trinken und zu Feiern. Wir sind also brav gegen vier Uhr ins Bett gewandert, lauschten noch etwas den Motorklängen der wegrasenden Ferraris und hatten uns fest vorgenommen am nächsten Tag gegen Mittag strandfertig zu sein. Schließlich wollten wir mit einer fast nahtlosen Bräune unsere lieben Verwandten und Freunde zu Hause neidisch machen!


Anmerkung: Nun sitze ich im Flieger von Manchester nach Zürich zum Booking und nutze jede freie Minute für unsere Lieblingsleser ;-) Mittags wurde daraus leider nichts, weil wir einfach nur hundemüde waren. Gegen 14 Uhr kitzelte uns dann doch die Sonne wach und Michael holte uns ab zum Strand. Zwanzig Minuten später standen wir bereits am Meer, mitten im Dezember! Am Strand erstreckte sich eine rießen Häusermeile und am Horizont konnte man der untergehenden Sonne zuschauen. Später fuhren wir dann zum Dinner ins Le Meridian, am Meer. Wir ließen den Abend auf den weißen Betten am Strand ausklingen und wollten eigentlich zurück ins Hotel, bis uns einfiel: „Wir waren gar nicht shoppen!"

Also lieferte uns Michael in ner rießen Shopping-Mall ab, durch die wir uns eine Stunde schlugen, dann waren wir bedient: So viele Menschen und übermäßige Angebote, das war selbst uns, den Shopping-queens, zu viel! Was uns allerdings beeindruckte, war die mitten in der Mall errichte Skihalle. Ok, raus aus dem Paradies und ab ins Hotel! Nichts leichter als dies, bei ungefähr hundert Wartenden, die alle nach einem Taxi Ausschau hielten. July ging noch mal in den Club und fand viele neue Freunde, während ich mit meinem Schatz im Hotel blieb, um dort noch ein paar arabische Sterne zu erhaschen und ein paar gemeinsame Stunden zu genießen. Es war auch leider schon wieder Donnerstag, wir lagen alle noch eine Stunde am Pool, versuchten die letzten Sonnenstrahlen einzufangen und mitzunehmen! Traurig darüber, dass die Sonne nicht mit uns kommen wollte, ging es zurück an den Flughafen. Spät abends in Frankfurt angekommen war wieder alles beim Alten: Wir kratzten wieder Autoscheiben frei und kamen mitten in der Nacht bei eisiger Kälte Zuhause an! Ab ins Bett und schell ins Land der Träume, von den schönen Tagen in den Emiraten! Am Montag, den 17. Dezember war es dann endlich soweit: Abends hoben wir mit unserem Flieger ab, nach Dubai! Nach einem totalen Flugbuchungs-Chaos - die dubaische Regierung hatte beinahe eine sogenannte „Dry Night“ (es darf 24 Stunden kein Alkohol ausgeschenkt werden) verhängt und somit hing unser Gig am seidenen Faden - haben wir mit viel Nervenkitzel unsere Flüge doch noch am Samstag buchen können! Auch unser Freund, der Reisepass, war dieses Mal an Bord, so dass wir auch ordnungsgemäß ausreisen und einreisen durften.

Der Flieger war nicht voll, somit erkämpfte man sich galant und flink eine komplette 4er-Reihe und machte sich breit, bunkerte Decken und Kissen, um vielleicht den verschwundenen Schlaf nachzuholen! Man probierte es zumindest: Leichte Träume waren geprägt von Kleinkindergeschrei und streitenden Mitreisenden! Um 6:25 Uhr standen wir nun also in Dubai, gefangen in dicken Wollpullis und immernoch übermüdet, weil wir auch die flotten Fingerchen von dieser kleinen, schönen Playstation im Flieger nicht lassen konnte! Nach zwei Stunden Wartezeit kam auch endlich Michael, unser Betreuer für die zwei Tage, der uns in eine dicke, fette, lange Limo steckte! Ab ging es zum ca. 15-minütig entfernten zweiten Terminal, wo mein Freund sich schon, ebenfalls leicht, aber nur ganz leicht übermüdet, die Füße wund stand! Ihn dann auch eingepackt, und los zum Hotel, um  ins angenehm 18 Grad kühle Zimmer einzuchecken. Klar, 18 Grad waren schon erstmal ein Fortschritt zu „hier“ aber wir wollten meeeehr ;-) ! Wir schafften es dann wegen dieser unverständlichen Klimaanlagen und dauerhaft kalten Wasser, drei Installateure zu beschäftigen. Während diese ihrem Job nachgingen, verzogen wir uns an den Pool, um erste Sonnenstrahlen zu erhaschen. Um Punkt 15 Uhr wurden wir dann wieder in unserem schicken Gefährt zum Lunch abgeholt. Der Weg führte uns vorbei an Burg del Arab, zum Jumeirah Beach Resort! Meeeeegaaaa! Am nächsten Tag reisten alle wieder zum Flughafen. July und ich flogen nach Stuttgart zurück und von da gings weiter nach Saarbrücken! Dort trafen wir unseren Kumpel Metty, auf dessen Empfehlung wir zu dem Gig in Stuttgart kamen. Wir spielten und feierten alson im Etage 1 und es muss wohl so gegen fünf Uhr gewesen sein, als wir endlich wieder zurück im Hotel waren. Aber das war uns nicht genug: Wir hatten noch eine Afterhour in Frankfurt im U60311 vor uns! Bei dem enormen Schlafdefizit der letzten Tage eine nicht sehr prickelnde Vorstellung. Aber wir sind ja „harte“ Mädels! Nach nur drei Stunden Schlaf ging es dann mit der aufgehenden Morgensonne und in einer wunderschönen weißen Winterlandschaft, die wir aber nicht wirklich wahrnahmen, in Richtung Frankfurt.

Parkplatz gefunden und ab in den Bunker, ins U60! Wie es zu erwarten war, empfingen uns doch recht viele Leute, die immer noch gewillt waren zu feiern bis der Arzt kommt. Wobei dieser auch nichts mehr hätte ausrichten können, was den Zustand einiger Leute betraf! Nichts desto Trotz: Unser Sound kam an und es war eine wirklich gute Party an diesem Wochenende! Lustig war auch, dass wir dem darauf folgendem DJ erst einmal das Mischpult erklären mussten. Um 14 Uhr erblickten wir dann wieder das Sonnenlicht und alles schien  irgendwie eine verkehrte Welt zu sein: Einerseits waren wir todmüde, andererseits war das Wetter viel zu schade um schlafen zu gehen! Wartend auf einen verspätet eintreffenden Flieger, dachte ich mir, ich könnte dies sinnvoll nutzen, um eine kleine Berichterstattung über unsere letzten Gigs und den heiß ersehnten Dubai-Gig niederzuschreiben.

Unsere Reise begann am 14. Dezember mit der Fahrt nach Reutlingen, um dort die Party-Crowd in der Färberei zu beschallen. Es schlug vier Uhr und wir hatten es volbracht! Unser nächster Stopp hieß dann also: Airport Stuttgart. Mit müden Augen und bei minus fünf Grad erreichten wir unsere Maschine nach Wien! Irgendwann in der Früh in Wien angekommen, versammelte sich unsere bunte Reisetruppe, um das Hotel zu stürmen. Ein kurzes Nickerchen und schon waren wir wieder fit für die sehnlichst erwartete Shopping-Tour und die Kutschfahrt. Übrigens ein Muss, wenn man schon einmal in Wien ist! Und auch unsere beiden DJ-Kollegen, Mikio und Rafael von Plastik Funk,  durften keine Widerrede geben. Tja, so ist das eben, wenn man mit vier Frauen unterwegs ist!

Nach einem genüsslichen Dinner am Abend besuchten wir dann die Babenberger Passage, wo die Herren Kollegen von Plastik Funk derbe die feinen Wiener rockten. Das Angenehme: Wir konnten das Spekatakel in Ruhe hinter dem Dj-Pult beobachten und einfach mal feiern! Da wir Mädels zum Teil alle kaum geschlafen hatten und auch kränklich waren, hielten wir nicht wirklich lang durch und gaben uns gegen vier Uhr unserer Müdigkeit hin.

Teile diesen Beitrag:
Das könnte dich auch interessieren