Themen: Drogen, Polizei, Ecstasy

2,4 Millionen Ecstasy-Pillen sichergestellt

Fund des Jahres auf Schiff entdeckt.

Ende vergangenen Jahres machte die Polizei in Dortmund den größten Drogenfund des Jahres: Auf der A2 hielten sie einen Wagen an, in dem sich knapp 70.500 Ecstasy-Pillen befanden. Die Behörden in Malaysia dürften dafür nur ein müdes Lächeln übrig haben. Denn sie stellten jetzt unglaubliche 2,4 Millionen Pillen sicher.

In der vergangenen Woche machten die Polizei und der Zoll in der Nähe von Rangun, Myanmar, den größten Drogenfund des Landes. An Bord eines Schiffes, dass sich gerade auf dem Weg nach Thailand befand, stellten die Behörden sage und schreibe 2,4 Millionen Ecstasy-Pillen sicher. Der Wert der Tabletten wurde dabei von der Polizei auf knapp 20 Millionen Dollar (oder 15.152.000 Euro) geschätzt. Die 15 Mann starke Besatzung des Schiffes inklusive des Kapitäns wurde wegen des Verdachtes auf Drogenhandel verhaftet.

Laut Berichten sei dies zwar der bisher größte Drogenfund des Landes, allerdings ist Myanmar auch für seinen Drogenhandel bekannt, da Drogenbanden weite Teile des Landes beherrschen. Eine strenge Militärregierung versucht dem Problem seit Jahren Herr zu werden. Doch Myanmar zählt weiterhin zum „Goldenen Dreieck“ - dem geographischen Treffpunkt von Thailand, Myanmar und Laos, wo sich der weltweit größte Anbau- und Verarbeitungspunkt von Schlafmohn und Heroin befindet.

Ein Drogenfund ist hier also keine Seltenheit, sondern gehört für Polizei und Einwohner zum Alltag. Mit einer Ecstasy-Menge in diesem Ausmaß dürfte allerdings auch die Polizei von Rangun nicht gerechnet haben. Die Dealer sicherlich auch nicht, die nun mit einer Strafe von 15 Jahren Gefängnis bis hin zur Verurteilung zum Tode rechnen müssen. 

Foto: Heroin Consignments found of drug via Shutterstock

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