Themen: Biberach, Biberacher
29. Biberacher Filmfestspiele!

Das vom Verein Biberacher Filmfestspiele e.V. vorbereitete Rahmenprogramm ist reichhaltig: Die offizielle Eröffnungsfeierlichkeit, Filmfestgala, der Empfang für Filmschaffende und Sponsoren bei Oberbürgermeister Thomas Fettback sowie der verkaufsoffene Sonntag in Biberach haben Tradition. Zwei Film-Partys und ein Konzert der Hamburger Band TempEau um den Schauspieler Marek Harloff kommen heuer hinzu. Eine mit der Film Comission Region Ulm organisierte Locationtour führt Filmschaffende zu lukrativen möglichen Drehorten in Oberschwaben.
Der Vorverkauf beginnt am Samstag, 27. Oktober, um 9 Uhr im Sternenpalast. Reservierungen sind dann auch telefonisch unter 07351 130 50 möglich. Online-Reservierungen können ab 12 Uhr vorgenommen werden. Fördernde Mitglieder des Vereins Biberacher Filmfestspiele e.V. erhalten die Möglichkeit, bereits am Vorabend Karten zu erstehen. Dann besteht auch die Möglichkeit, eine Mitgliedschaft einzugehen. Alle Informationen zu den Biberacher Filmfestspielen gibt es unter www.filmfest-biberach.de.
An jede Filmvorführung schließt sich eine Publikumsdiskussion mit den Filmschaffenden an. Dies ist die Bedingung, dass ein Film in Biberach läuft. Fünf mit insgesamt 13.000 Euro dotierte Preise gibt es bei der öffentlichen Filmfestgala, am Sonntagabend, 4. November: Neben dem Goldenen Biber, dem großen Preis der Stadt Biberach, und dem Publikumspreis sind es der Doku-Biber, der Kurzfilm-Biber sowie der Debüt-Biber für das beste Erstlingswerk.
Zu den etwa 70 Vorführungen werden knapp 10.000 Besucher erwartet. Auf welche Filmprominenz sie treffen, steht noch nicht genau fest. Justus von Dohnányi hat sein Kommen mit seinem Regiedebüt Bis zum Ellenbogen zugesagt, ebenso Hans Steinbichler autistic disco. Besonders die zu erwartenden Schauspielerinnen und Schauspieler könne man noch nicht verlässlich nennen, da sie meist kurzfristigen Planungen unterliegen. Es sei aber sicher, dass zahlreiche namhafte Mimen den Weg in den Sternenpalast fänden, so Kutter. Der Intendant mahnt gleichzeitig, sich nicht nur auf große Namen zu versteifen. Denn wer hätte letztes Jahr gedacht, dass die bei den Filmfestspielen noch wenig beachtete Hannah Herzsprung (aus dem Siegerfilm Vier Minuten) aufgrund ihrer Rolle binnen eines Jahres zum Superstar avancieren würde.
Der Historienfilm ist Schrewes erster Langfilm fürs Kino. Der ehemalige Biberacher hatte sich bis dato mit zahlreichen Fernsehproduktionen einen hervorragenden Namen gemacht. Das Konklave ist eine aufwändige, in Los Angeles gedrehte internationale Produktion über eine Papstwahl im 15. Jahrhundert. Weitere voraussichtlich 25 Spielfilme sind im Programm.
Frauenthemen, Generationenkonflikte und Gewaltbereitschaft sind Themenschwerpunkte. Ferner bietet das Programm mehrere Episodenfilme, deren Storys an mehreren Orten zeitgleich spielen. Eine breite Palette an ergreifenden Dokumentarfilmen sowie zahlreiche Kurzfilme vervollständigen das Programm.
Sonderreihen widmen sich dem dokumentarischen Schaffen von Douglas Wolfsperger und Fernsehkommödien von Sophie Allet-Coche, Annette Ernst und von Christoph Schrewe. Fernsehen und Kino schließen sich nicht aus, so Kutter: Kaum eine Kinoproduktion werde ohne TV-Beteiligung realisiert, zum anderen seien Fernsehproduktionen oft das Sprungbrett ins große Kinogeschäft.
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