Themen: House, Zusammen, Jazz

2Faces: Wagon Cookin

Gute Musik: Javier und Luis Garayalde, so heißen die beiden, wurden von ihren Eltern aufs Konservatorium geschickt und beherrschen so unterschiedliche Instrumente wie Klavier, Kontrabass, Fagott und Schlagazeug. In den 90ern entdeckten sie ihre Vorliebe für Acid Jazz und House, der sie bis heute treu geblieben sind. Sie kamen mit Größen wie Gilles Peterson, den Masters at Work und Rainer Trüby in Kontakt. In den darauf folgenden Jahren begann sie elektronische Dance Music mit klassischen Bossa- oder Latin Jazz-Elementen zu vermischen. Das Resultat dieser Arbeit war der Longplayer “The Everyday Life“ in 2004, sowie Beiträgen zu Rainer Trübys “Glücklich Vol. 5“-Compilation und der Black Label-Serie auf Compost Records. Und bei eben diesem Label veröffentlichen sie nun ein Doppelalbum mit beiden Facetten ihres Schaffens: Fusion, Jazz, Soul und Brazil auf der einen Seite, House und richtige Club-Banger mit treibenden elektronischen Beats auf der anderen Seite. 2Faces ist der treffende Name des Albums, das mit seinem eklektischen Ansatz vor allem eines erreicht: eine warme, groovige Atmosphäre zu erschaffen.  

1. Intro
2. Incredible
3. Ridin' On The Wind
4. If You Love Me
5. Mr Sun
6. Desejo
7. Shake You
8. What's It Like
9. She's A Hot Shot

1. Jumps on me
2. Funky stuff
3. Start to play  
4. En el barrio  
5. Dont stop  
6. Fever  
7. Contour generator
8. Mallorca

Tracks anhören: www.wagoncookin.com

Ich stelle mir das gerade mal kurz vor: Zusammen mit meiner Schwester in einem Eisenbahnwaggon wohnen. Klingt nach Entgleisung oder Abstellgleis, nein, auf Dauer wäre das garantiert keine heilsame Sache. So lieb meine Schwester natürlich ist. Aber genug der Familieninterna. Zwei Brüdern jedenfalls, dem Duo Wagon Cookin hat das Zusammenleben in einem Eisenbahnwaggon – so wie bei Lulu und Elvis von Hallo Spencer – gut getan: Die beiden kochen nicht nur zusammen, sondern machen zusammen Musik.

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