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6 Gründe, warum das Dschungelcamp auch 2015 langweilig wird

Alle Jahre wieder: Känguru-Hoden, Busenblitzer und keine Promis.

Was macht man eigentlich mit Z-Promins, die niemand kennt, die aber trotzdem unbedingt im Rampenlicht stehen wollen? Ganz einfach: Man packt sie allesamt in einen Flieger nach Australien, setzt sie zwei Wochen im Dschungel aus und lässt die Kameras laufen. Ab Januar 2015 setzt RTL in „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ erneut mehr oder weniger bekannte Promis auf Nulldiät im Regenwald. Ein Konzept, das für Mega-Zuschauerquoten sorgte. Bisher. Doch nach acht Staffeln Kanguru-Hoden und Kakerlaken-Dusche ist die Luft raus. Wir nennen euch sechs gute Gründe, warum das Dschungelcamp 2015 in TV-Rente gehört.  

Seit Kurzem stehen alle elf Teilnehmer für den Dschungelknast fest. 2015 dürfen sich die Kakerlaken auf „Bachelor“-Kandidatin Angelina Heger, DSDS-Goldkehlchen Tanja Tischewitz, „Lindenstraßen“-Darstellerin Rebecca Siemoneit-Barum, „Bachelorette“-Casanova Aurelio Savina, Promi-Tochter Patricia Blanco, Soapie Jörn Schlönvoigt, GNTM-Kandidatin Sara Kulka, Ex-Glücksrad-Fee Maren Gilzer, Teleshopping-Moderator Walter Freiwald, GNTM-Juror Rolf Scheider und Ex-Boyband-Sänger Benjamin Boyce freuen.

1. Noch nie von denen gehört? Statt auf große Namen setzt das Dschungelcamp 2015 auf No-Name-Promis, die irgendwann mal in irgendeiner Castingshow gesungen oder gemodelt haben. Ohne einen Wendler spart RTL zumindest in diesem Jahr an den Gagen.


GIF via fabianpimminger.com/RTL

2. Känguru-Hoden, Straußen-Anus oder Kotzfrucht: Seit acht Staffeln steht immer wieder dasselbe auf dem Speiseplan der Promis. Aber spätestens seit letzter Woche weiß man, dass es weniger eklig ist ein Fischauge wegzuknuspern, als in Deutschland einen Burger zu bestellen.


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3. Glaubt eigentlich noch jemand, dass die Kandidaten wirklich mitten im australischen Dschungel um ihr Überleben kämpfen? Statt giftiger Schlangen und Riesenspinnen ist doch viel mehr gähnende Langeweile die größte Gefahr für die Insassen. Kein Wunder, sie sitzen ja auch nicht mitten im Regenwald sondern in einem von 200 Leute überwachten Areal.


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4. Es ist kein Geheimnis, dass die Kandidaten für Kohle und etwas mediale Aufmerksamkeit freiwillig in den Dschungel ziehen. Mittlerweile haben auch die Promis rausgefunden, wie man die Zuschauer auf seine Seite ziehen kann. Inszenierte Liebesabenteuer, Busenblitzer oder Heulattacken – wir haben euch längst durchschaut.


Foto via alex-do94.tumblr.com/RTL

5. Jede Staffel folgt nach demselben Konzept: Die Kandidatengruppe setzt sich aus den immer gleichen Typen zusammen. Es gibt den alten Griesgram (zum Beispiel: Helmut Berger), die Sexbombe (zum Beispiel: Melanie Müller), die graue Maus (zum Beispiel: Tanja Schumann), den Casting-Versager (zum Beispiel:Marco Angelini), das Model (zum Beispiel: Fiona Erdmann), einen Schönling (zum Beispiel: Patrick Nuo) und die Zicke (zum Beispiel: Georgina Bülowius). Die Zusammensetzung sorgt für viel Zoff, aber bei jeder Staffel denkt man „Hab' ich das nicht schon im letzten Jahr gesehen?“.


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6. Dirk Bach ist nicht zu ersetzen: Nichts gegen Daniel Hartwig, aber der kleine Dicke mit den bunten Kostümen fehlt einfach.


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Foto: (c) RTL / Stefan Gregorowius

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