6 Jahre Teatro Köln

Am Samstag, den 30. September sind alle eingeladen, die vergangenen Jahre zu feiern und die kommenden gebührend zu eröffnen. Bei freiem Eintritt gibt es von 22:00 bis 0:00 Uhr Wodka Red Bull, Prosecco, Dom-Kölsch und Bit Sun sowie Bit Passion komplett gratis. Die Stadt kann sich auf eine besonders lange und ausschweifende Nacht freuen.
Mehr Infos erhaltet ihr auf www.teatro-koeln.de!
Noch vor People from the City kam die Idee auf, einen internationalen Frühschoppen zu veranstalten, die schon bald nach ihrer Premiere im derzeit in Köln extrem angesagten Breakfast Beatz Club mündete: Ein weiterer Quantensprung. In Kooperation mit Colognes Most Wanted ist die Teatro-After-Hour Anlaufstelle für Partypeople, die keine Lust haben, Sonntagfrüh mit Oma, Opa und den Eltern am gedeckten Tisch zu sitzen. Im Teatro wird der Tag wieder zur Nacht und gefeiert wird bis in den Nachmittag. Seit Juli diesen Jahres findet nun auch jeden Samstag die Babylonia statt, die erste schwul-lesbische Club-Institution seit langem. Obwohl Köln eine Hochburg des homosexuellen Lebenswandels ist, musste sich die Szene lange mit Einzelevents zufrieden geben. Nun hat die Community ein neues Zuhause. In den Händen des Profi-Veranstalters Janio Savary verwandelt sich das Teatro jeden Samstagabend in einen Tempel für die partyhungrige Gay-Crowd. Mit wechselnden Dekorationen, Gogo- und Transen-Performances sowie einem DJ-Line-Up vom feinsten.
Kein Club ist derzeit vielfältiger, lauter, schriller und besonderer als das Teatro, ebenso wie vor sechs Jahren. Doch nicht sein Flair des ehemaligen Kinos und Filmstudios macht das Spezielle aus, sondern in erster Linie die Konzepte, die sich an die Zeit anpassen, aber nie den Ursprung verwischen.Seinen Anfang nahm alles im Jahr 2000 mit der gewagten Idee, im Treppenhaus und Foyer des ehemaligen Kinos Theater am Rudolfplatz einen neuen Club zu eröffnen. Gesagt, getan: Bereits 3 Monate später öffneten die Macher des Teatro, als Untermieter von TV total, mit dem After Work Club jeden Donnerstag ihr Treppenhaus. Die Partyreihe schlug in der Domstadt ein wie eine Bombe, eine Institution war geboren.
Schon wenig später kamen zwei weitere namhafte Events hinzu. Samstags abends rockte der wwwclub, der in der Szene allgemein als Vorreiter für den Minimal Electro Sound gilt und diesen in Köln salonfähig machte. Freitags abends war Power Play (heute D² - Dance n Drink) angesagt, die erste All-Inclusive-Party der Stadt. Die simple Regel: Alle Drinks frei von zehn bis drei. Mittlerweile wird das Konzept im Kölner Raum zwar mehrfach und leider oft schlecht kopiert. Der D² im Teatro tut dies jedoch bis heute keinen Abbruch. Von ihrem überwiegend studentischen Publikum wird die Party stärker denn je frequentiert.
Zwar ist der After Work Club heutzutage Geschichte, dafür hat nun die stylische Partycrowd von People from the City das Haus besetzt. Jeden Donnerstag wird eine Mischung aus Soul, RnB, balearen Houseklängen und für die Hartgesottenen zu späterer Stunde, Minimal Electro Sound vom feinsten kredenzt. Wenn es ausnahmsweise mal nicht regnet, lädt die großzügige Terrasse zum Outdoor-Partying und zum chillen und relaxen bei leckeren Cocktails ein, um später auf der Tanzfläche im Indoor-Bereich mit Vollgas dem nahenden Freitagmorgen zu trotzen.
Kurz nach dem Jahrtausendwechsel eröffnet das Teatro und 2006 ist es noch immer ganz oben! Am 30. September feiert das Teatro am Rudolfplatz seinen sechsten Geburtstag. Dass der Club im ehemaligen Kino den Höhepunkt seiner Beliebtheit nie verlassen hat, liegt an seiner Fähigkeit, sich selbst zu wandeln und dennoch das Original zu bleiben.
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